- Israel Silas Muniz, Oboe (Oktober 2010)
- Yuriy Khvostov, Oboe (September 2010)
- Anna Haase, Gesang (Juli, September und Dezember 2009 bis Januar 2010)
- Andreas Hörl, Gesang (Juli 2009)
- Hendrik Blumenroth, Violoncello (Mai/Juni 2007/September 2009/Dezember 2009/Januar 2010)
- Georg Sarkisjan, Violine (März/Mai 2009)
- Yumi Schmuck, Klarinette (Juli/September 2008)
- Sandra Schumacher, Oboe (September 2007)
- Enikö Ginzery, Zymbal (Mai/Juni 2007)
- Friederike Roth, Klarinette (September 2006)
- Martin Gierden, Trompete (JKPh 106-108/2005)
- Jan Liebich, Violine (JKPh 101-103/2004)
- Ken Schumann, Violine (JKPh 101-103/2004)
- Ulla van Daelen, Harfe (LJKO 100/2004)
- Claudia Luce, Saxophon (2003)
- Karina Buschinger, Violine (Chinakonzertreise, JKPH 2002)

zum Seitenanfang

Geboren in São Paulo – Brasilien, begann Israel Silas Muniz sein Musikstudium im Alter von sechs Jahren mit der Blockflöte und im Alter von zwolf Jahren mit der Oboe bei Benito Sanches.
Mit dreizehn Jahren gewann er in der Magda Tagliaferro Stiftung den VII. Nationalen Wettbewerb in Blockfloete und ein Jahr später als oboist gewann er den Wettbewerb Junger Soloist der "Escola Municipal de Música" in São Paulo.
Ab 2000 setzte er sein Oboe Studium mit Éser Menezes fort und trat in das Orchester "Orquestra Experimental de Repertório".In 2002 wirkte er als erster Oboist im Jugendlichen Orchester der Amerikas, auf einer Gastspielreise durch USA, Mexico, Costa Rica, Brasilien, Chile, Argentinien und Venezuela, unter der Regie des Dirigenten Benjamin Zander mit.
In 2003 wurde er Leiter der Oboe Gruppen des "Orquestra Experimental de Repertório" und 1. Oboist des Symphonischen Orcheters der Universität São Paulo Im selbigen Jahre gewann er den Wettbewerb Junger Solist des Orchesters Petrobrás Pró-Musika in Rio de Janeiro, wo er mit Instumentisten aller Gruppen von ganz Brasilien konkurrierte.
Bakkalaureus in Oboe durch die Musikfakultaet "Faculdade de Música Carlos Gomes", spielte er für drei Jahre an den "Orquestra Sinfônica do Estado de São Paulo" (Staatliche Sinfonieorchester São Paulo).
Ab 2008 setzte er in Köln sein Oboe Studium mit Christian Wetzel, Washington Barella, Ikuko Homma und Michael Sieg als DAAD Stipendiat fort. Seitdem namm er oft Unterricht bei verschiedenen oboisten, wie Hansjörg Schellenberger, Andreas Wittmann, Washington Barella, Alex Klein, Ingo Goritzki, Fraçois Leleux, Alexander Ott, Florian Hasel, Ikuko Homma und Michael Sieg.
In 2009 bekam er einen Zeitvertrag bei dem Staatsorchester Braunschweig als Solo Oboe und als Gast spielte er bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.
Im Moment macht er ein Praktikum bei SWR Baden Baden und Freiburg unter der Regie von Sylvain Cambreling und studiert in der Hochschule für Musik Köln bei Christian Wetzel, Ikuko Homma, Washington Barella und Michael Sieg.

zum Seitenanfang

Yuriy Khvostov wurde 1988 in Lemberg (Ukraine) in einer Künstlerfamilie geboren. Mit 8 Jahren (1997) begann seine musikalische Ausbildung an der Spezial-Musikschule in Lemberg. Sein erstes Instrument war direkt Oboe.
Zu Beginn seiner musikalischen Ausbildung nahm Yuriy aktiv an dem Konzertleben seiner Musikschule teil. Er spielte als Solist mit solchen Orchester wie Lemberg-Philharmoniker und Philharmonie Kiew. Bereits ab dem ersten Jahr seiner Ausbildung folgten Teilnahmen an internationalen Musik-Wettbewerben.
So gewinnt er 1998 den 2. Preis an dem Gomeler International-Wettbewerb in Weißrussland; im Jahr 2000 den 1. Preis beim Wettbewerb in Olomouz (Tschechische Republik); im Jahr 2000 und 2003 den 1. Preis an dem Musik-Wettbewerb in Lemberg; den 1. Preis beim Wettbewerb in Biala Podlaska in Polen (2001).
Er nahm an zahlreichen Meisterkursen teil. Darunter Meisterklassen in der Ukraine, in Polen bei Prof. Ingo Goritzky und in Frankreich bei Mark Baudry.
Yuriy Khvostov ist Preisträger des „Neue Namen der junge Sterne von Ukraine“ Musikfestivals und Stipendiat des Internationalen wohltätigen Organisation von Vladimir Spivakov.
Im Jahr 2006 begann er sein Studium in der Klasse Prof. Christian Wetzel an der Hochschule für Musik und Tanz Leipzig und 2008 an der Hochschule für Musik Köln auch bei Prof. Wetzel.
2007 gewann er den 3. Preis beim Richard Lauschmann Wettbewerb in Mannheim.
2009 erhielt Yuriy Khvostov das Förderstipendium der Gen Re in Köln und das Stipendium des Lions Clubs.

zum Seitenanfang

Die Mezzosopranistin Anna Haase, geboren in Duderstadt, studierte in Israel bei Prof. Tamar Rachum. Sie war Finalistin im Mozart-Wettbewerb Salzburg und nahm an zahlreichen Meisterkursen teil, wie z. B. bei Hilde Zadek, Kurt Moll, Waltraud Meier, Rudolf Piernay und Claudio del Monaco.
Ihr Operndebut gab sie1997 als Prinz Orlofsky (Johann Strauß) an der Oper Erfurt. Ab 2000 folgten Produktionen u. a. bei den Opernfestspielen München, den Schwetzinger Festspielen, den Händelfestspielen Göttingen, der Ansbacher Bachwoche und den Salzburger Festspielen.
Ihre Opernrollen umfassen u. a. Orfeo (Gluck), Sesto (Mozart), Carmen (Bizet) und Octavian (R. Strauss). Zu ihrem breiten Repertoire gehören Werke von Monteverdi über Mozart und Mahler bis hin zu Uraufführungen zeitgenössischer Komponisten.
In ihrer vielseitigen Sängertätigkeit widmet sich die Mezzosopranistin zunehmend dem Konzert, dem Orchesterlied und der Kammermusik.
Liederabende gab Anna Haase in München, Kopenhagen, Straßburg, Tel Aviv und Moskau. Konzertverpflichtungen haben sie mit einem facettenreichen Repertoire durch Deutschland, die Schweiz, Italien, Frankreich, Tschechien, Israel und Brasilien geführt.
Die Künstlerin ist mit Chören wie den Thomanern, dem Dresdner Kreuzchor, der Santa Cecilia und dem Chamber Choir of Europe aufgetreten. Sie hat mit renommierten Dirigenten wie Roderich Kreile, Thomas Hengelbrock, Michael Hofstetter, Georg Christoph Biller, Leos Svarovsky und Nicol Matt zusammengearbeitet.
Ihre ersten CD-Produktionen, wie G. Mahlers „Das Lied von der Erde“ und W. A. Mozarts „Apollo & Hyazinth“, sind 2006 bei Brilliant Classics erschienen. Aktuell veröffentlicht ist ihre Solo-CD mit polnischen Liedern von F. Chopin unter dem Label Ars-Produktion.

zum Seitenanfang

Andreas Hörl wurde 1973 in München geboren und spielte zunächst Posaune und Klavier, bevor er nach privatem Gesangsunterricht und einer Ausbildung zum Versicherungskaufmann 1997 das Gesangsstudium bei Prof. Kurt Moll an der Kölner Musikhochschule begann.
Daneben besuchte er Meisterkurse u. a. bei Reinhard Leisenheimer, Hermann Winkler, Mechthild Gessendorf, Harald Stamm, Franz Hawlata und Jan-Hendrik Rootering. 1999 wurde er, unmittelbar nach seinem Studium in Köln, in das internationale Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper aufgenommen; im Anschluss war er von 2001bis 2005 festes Ensemblemitglied der Hamburgischen Staatsoper. Ab 2005/06 war Andreas Hörl zwei Jahrelang festes Mitglied des Ensembles der Kölner Oper. Im April 2003 gastierte er mit der Partie des Osmin an der Wiener Volksoper, im Jahr 2004 debütierte mit dieser Partie an den Opernhäusern Zürich und Frankfurt sowie der Komischen Oper Berlin. Im April 2004 gab Andreas Hörl sein erfolgreiches Rollendebüt als Baron Ochs auf Lerchenau am Stadttheater Bremerhaven. Im Herbst 2005 debütierte er in dem von Keith Warner inszenierten Tannhäuser im Stadttheater Minden als Landgraf. An der Oper Köln sang er 2006 neben dem Fasolt im Rheingold auch Pater Guardiano in Verdis La Forza del Destino und Rusticone in Salieris La Cifra. An der Komischen Oper Berlin sang er 2007 den Osmin sowie den Zauberer Tschelio in Die Liebe zu den drei Orangen. Seit der Saison 2007/08 ist Andreas Hörl fest am Opernhaus Zürich engagiert, wo er u.a.als Fasolt/Fafner, Colline, Don Diègue (Le Cid), Raimondo (Lucia di Lammermoor), Varlaam (Boris Godunov), Argante (Rinaldo) sowie Sarastro und Sparafucile zu hören ist. Im August 2008 erhielt er für sein Debüt als König Marke in Hamm jubelnde Kritiken.
2009 singt er neben seinen Auftritten in Zürich u.a. König Marke und Daland in Chemnitz sowie Il Commendatore (Don Giovanni) in Lissabon.
In zahlreichen Konzerten im In- und Ausland war Andreas Hörl besonders in den großen Chorwerken der geistlichen Literatur von Bach über Haydn, Mozart und Schubert bis zu Rossini und Verdi zu hören. Parallel dazu hat sich Andreas Hörl in den vergangenen Jahren ein beachtliches Lied- und Opern-Repertoire erarbeitet, das er zumeist in Hamburg, aber auch an den Opernhäusern und auf Konzertpodien unter anderem in Baden-Baden, Berlin und Bonn präsentiert hat.
Neben den klassischen Bass-Partien in Opern von Mozart, Donizetti, Wagner, Verdi, Puccini und Strauss, gilt sein Interesse auch der Musik des 20. Jahrhunderts. So singt er z.B. in Opern von Karl Amadeus Hartmann, Peter Eötvös, Thomas Ades, Luciano Berio sowie Hans Werner Henze. Claudio Abbado, lud ihn nach einer Tristan-Aufführung der Salzburger Osterfestspiele in der Berliner Philharmonie auch für das Gastspiel nach Tokio ein. Im April 2004 gab Andreas Hörl sein erfolgreiches Rollendebüt als Baron Ochs auf Lerchenau am Stadttheater Bremerhaven.
Rundfunk- und Fernsehaufnahmen, sowie CDs runden Andreas Hörls künstlerisches Profil ab.
Er arbeitete u.a. mit folgenden Dirigenten: Frank Beermann, Helmut Froschauer, Claudio Abbado, Hans Wallat, Ingo Metzmacher, Frieder Bernius, Lothar Königs, Andreas Spering, Bruno Weil, Alfred Eschwé, Stefan Tetzlaff, Niksa Bareza, Lawrence Renes, Alexander Drcar, Philippe Augin, Gerd Albrecht, Walter Gugerbauer, Stefan Soltesz, Kirill Petrenko, Michail Jurowski, Simone Young u.a..

zum Seitenanfang

Hendrik Blumenroth, geboren 1986, begann mit sieben Jahren Violoncello zu spielen. Den ersten Unterricht erhielt er von Gisela Söder an der Städtischen Musikschule in Rheine. 1998 wechselte er zu Frieder Lenz nach Münster und war bei ihm von 2002 bis 2006 Jungstudent an der Musikhochschule Münster. Er belegte mehrere Meisterkurse, unter anderem bei Prof. Young-Chang Cho, Prof. Peter Hörr und Prof. Wolfgang Boettcher. Seit Oktober 2006 studiert er bei Professor Wen-Sinn Yang an der Hochschule für Musik und Theater München Musik mit dem Hauptfach Violoncello.
Er gewann mehrere Preise beim Wettbewerb Jugend musiziert auf Regional-, Landes- und Bundesebene und ist Solocellist in mehreren Orchestern der Umgebung sowie im Landesjugendorchester, außerdem Mitglied des Bundesjugendorchesters. Bisheriger Höhepunkt in der solistischen Karriere war sicherlich der Vortrag von Haydns Cellokonzert in C-Dur mit den Breslauer Symphonikern im August 2005.
Im Rahmen des Bundeswettbewerbs Jugend musiziert erzielte er im Jahr 2005 mit seinem Trio zusätzlich zum Ersten Preis zwei Förderpreise, vergeben durch die Deutsche Stiftung Musikleben und den Bärenreiter-Verlag. Verbunden damit war die zweimalige Teilnahme (2005 und 2006) am Deutschen Kammermusikkurs, der jedes Jahr für Preisträger des Bundeswettbewerbes Jugend musiziert veranstaltet wird. Im Januar 2007 gastierte Hendrik Blumenroth mit seinem Trio „Sine Nomine“ in Kroatien und Bosnien-Herzegowina, u.a. bei einem Empfang in der Residenz des Deutschen Botschafters in Sarajewo anlässlich der Deutschen EU-Ratspräsidentschaft und des Jahrestags der Elysee-Verträge.

zum Seitenanfang

Georg Sarkisjan wurde 1986 in Lettland in ein musikalisches Elternhaus geboren. Seine Mutter ist Geigerin im Nationalen Lettischen Symphonieorchester. Georg Sarkisjan hat sich auch schon früh für die Geige entschieden und wurde an der Emils Darzins Musikschule in Riga unterrichtet. Seit 2004 studiert er bei Prof. Ida Bieler an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf.
Georg Sarkisjan hat bereits mit 11 Jahren erfolgreich beim Internationalen Dvarionas Wettbewerb in Litauen teilgenommen. Es schlossen sich Erfolge bei internationalen Wettbewerben in Tschechien, der Ukraine und Russland an. 2000 gewann er den 1. Preis beim internationalen Wettbewerb „Tallin 2000“.
Als Solist ist Georg Sarkisjan bereits mit dem Lettischen Symphonieorchester und dem Symphonieorchester der Emils Dazins Musikschule aufgetreten. 2001 nahm er beim Internationalen Musikfestival in Kaunas (Litauen) teil.
Seine Ausbildung vervollständigte er mit Meisterkursen bei Prof. Galina Turchaninova (Litauen), Prof. Robert Kanetti (Israel), Vadim Gluzman (Lettland) und Marina Kiselmann (Lettland)
2004 und 2005 spielte Georg Sarkisjan im Gustav-Mahler-Jugend-Orchester und seit 2005 musiziert er in der Klassischen Philharmonie Bonn. Bereits seit mehreren Projekten ist Georg Sarkisjan Konzertmeister der Jungen Kammmerphilharmonie NRW.

zum Seitenanfang

Yumi Schmuck wurde 1982 in Tettnang geboren. Ersten Unterricht auf der Klarinette erhielt sie im Alter von 6 Jahren. Während ihrer Schulzeit war sie mehrfach Bundespreisträgerin beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ und ihre Erfolge wurden durch ein Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg belohnt. 2001 begann sie ihr Studium an der Hochschule für Musik in Stuttgart bei Prof. Norbert Kaiser; seit 2002 studiert sie bei Prof. Johannes Peitz an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Als Solistin konzertierte Yumi Schmuck mit der Kammerphilharmonie Hannover und der Neuen Philharmonie Köln mit dem Klarinettenkonzert von Wolfgang Amadeus Mozart.
Sie war Mitglied des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg und der Jungen Münchner Philharmonie. Seit 2003 ist sie Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie und als Aushilfe beim Ensemble Modern, dem Ensemble Integrale und der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford tätig.
Yumi Schmuck war Mitglied der Orchesterakademie des Schleswig-Holstein-Musikfestivals und nahm von 2006 bis 2007 an einem Orchesterpraktikum am Staatstheater Braunschweig teil. 2008 hat sie einen Zeitvertrag als Klarinettistin am Staatstheater Hannover.
Ihre Studien ergänzte sie durch Meisterkurse bei Ralph Manno, Martin Spangenberg und Wolfgang Meyer.
Sie ist Stipendiatin des Deutschen Musikratwettbewerbs und wurde in die Bundesauswahl „Konzert Junger Künstler“ aufgenommen.

zum Seitenanfang

Sandra Schumacher wurde 1982 in Brühl/Rheinland geboren und erhielt ihren ersten Oboenunterricht im Alter von 13 Jahren an der Musikschule Brühl bei Michael Taglinger. Von 1999 bis 2001 war sie Jungstudentin an der Aachener Abteilung der Hochschule für Musik Köln bei Horst Eppendorf (Solo-Oboist des Gürzenich-Orchesters). 2000 nahm sie an der 1. Sommerakademie der Hochbegabten-Stiftung der Kreissparkasse Köln im Fach Komposition teil. Von 2001 bis 2002 nahm sie Unterricht bei Manuel Bilz (Solo-Oboist des WDR-Sinfonieorchesters) Seit Oktober 2002 studiert sie an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart bei Professor Ingo Goritzki.
Neben ihrem Studium besuchte Sandra Schumacher Meisterkurse bei Maurice Bourgue, Helmut Hucke, Günther Passin, Jochen Müller-Brüncken und Albrecht Mayer. Zwischen 1997 und 2002 war sie mehrfach Preisträgerin beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ in den Fächern Blockflöte und Oboe auf Regional-, Landes- und Bundesebene. Von Oktober 2003 bis März 2004 war sie Stipendiatin der Konrad-Adenauer Stiftung. Seit März 2004 ist sie Stipendiatin der „Studienstiftung des Deutschen Volkes“ und der „Stiftung Villa Musica“. Im Juni 2006 wurde ihr von der Deutschen Stiftung Musikleben das „Gerd-Bucerius-Förderstipendium“ der ZEIT-Stiftung zuerkannt.
Im März 2005 wurde Sandra Schumacher Stipendiatin des „Deutschen Musikwettbewerbs“ für Solisten und sie wurde in die 50. Bundesauswahl „Konzerte Junger Künstler“ aufgenommen. Beim 1. internationalen Crusell-Oboenwettbewerb in Uusikaupunki (Finnland) gewann sie im Juli 2005 den dritten Preis, beim 6. Richard-Lauschmann-Wettbewerb für Oboe im Oktober 2005 den ersten Preis.
1999 spielte Sandra Schumacher im Orchester der erzbischöflichen Schulen unter dem Metropolitankapitel der hohen Domkirche Köln. Von 2000 bis 2002 war sie Mitglied des Bundesjugendorchesters und wirkte auch bei Rundfunkaufnahmen für den WDR und den SWR mit. 2002 und 2004 absolvierte sie Orchesterpraktika an der „Jungen Oper“ der Staatsoper Stuttgart. Seit 2003 ist sie Mitglied des Bundesstudentenorchesters („Junge Deutsche Philharmonie“), seit 2004 auch Mitglied des „European Union Youth Orchestra“. Von Januar bis Juli 2006 hatte sie eine befristete Aushilfsstelle als Solo-Oboistin bei der „Badischen Staatskapelle“ in Karlsruhe.
Weitere Orchestererfahrungen sammelte Sandra Schumacher unter der Leitung von Dirigenten wie Paavo Järvi, Gerd Albrecht, Sir Roger Norrington und Yan Pascal Tortelier. Außerdem wirkte sie bei Konzerten der „Internationalen Bach-Akademie Stuttgart“ und des „Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart“ mit. Als Solistin ist sie mit dem „Sinfonieorchester der Musikhochschule Stuttgart“, der „Klassischen Philharmonie Bonn“, dem „Stuttgarter Kammerorchester “und im Rahmen des Crusell-Wettbewerbs 2005 mit den „Virtuosi di Khumo“ aufgetreten. Seit Herbst 2006 tritt Sandra Schumacher im Rahmen der „Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler“ zusammen mit Sarah Christ (Harfe) als „Duo Harbois“ auf und gibt mit der Organistin Mareile Schmidt in ganz Deutschland Konzerte, u.a. beim Festival „The Next Generation“ in Dortmund und im Gewandhaus zu Leipzig.

zum Seitenanfang

Enikö Ginzery studierte, nachdem sie in ihrem Geburtsort Bratislava (Slowakei) das Musikgymnasium mit Fachrichtung Zymbalonspiel bei Ludmila Dadáková 1995 absolvierte an der Franz Liszt Musikhochschule in Budapest (Ungarn) bei Ilona Szeverényi. Dort erlang Ginzery das Konzertkünstler- und Pädagogikdiplom. 2002 begann sie ein Aufbaustudium an der Hochschule für Musik Saar in Saarbrücken, das sie 2005 mit Auszeichnung bei Prof. Stefan Litwin, Frau Yukiko Sugawara und Dr. Andreas Wagner abschloss.
Sowohl bei den Internationalen Jugendfestspielen für Künstler in Plowdiw (Bulgarien) als auch beim I. Internationalen Zymbalonwettbewerb in Valasské Mezirící gewann Ginzery den 1. Preis. Sie nahm an zahlreichen Meisterkursen bei u.a. György Kurtag, Theo Brandmüller teil.
Solokonzerte brachten Ginzery bisher nach Deutschland, Frankreich, Polen, in die Tschechische Republik und in die USA. Begleitet wurde sie schon von der Slowakischen Philharmonie, Bratislava, dem Sinfonischen Orchester Zalaegerszeg (Ungarn), dem Orchester der Kammeroper Bratislava und dem SWR Orchester Kaiserslautern. Zudem wirkte Ginzery bei einer CD-Aufnahme mit und spielte viele Uraufführungen von Komponisten, wie T. Brandmüller.

zum Seitenanfang

Die 1982 in Bernkastel-Kues geborene Friederike Roth erhielt ihren ersten Klarinettenunterricht im Alter von acht Jahren an der Kreismusikschule Bernkastel-Wittlich. Nachdem sie von 1998 bis 2001 von dem Klarinettisten der Rheinischen Staatsphilharmonie Koblenz Martin Walter unterrichtet wurde, nahm sie 2001 ein Studium an der Hochschule für Musik Köln in der Klasse von Professor Ralph Manno auf.
Friederike Roth hat neben einem zweiten Preis beim Karel-Kunc-Duowettbewerb u.a. einen ersten Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ im Jahre 2000 erreichen können. Die Klarinettistin hat bereits mit einigen Orchestern konzertiert, so beispielsweise während der Moselfestwochen 1999 als Solistin mit dem Kammerorchester Wittlich und 2003 mit dem Kammerorchester Mayen und der Aufführung von Mozarts Klarinettenkonzert. Darüber hinaus gab die Klarinettistin mit ihrer Klavierpartnerin Isabelle Pourkat bereits zahlreiche Sonatenabende in Deutschland, Frankreich und in den USA (Boston).
Nach der Mitgliedschaft in Orchestern wie dem Bundesjugendorchester besetzt Friederike Roth seit 2004 eine Aushilfsstelle als Soloklarinettistin bei den Bergischen Sinfonikern.

zum Seitenanfang

Der am 18. August 1988 geborene Martin Gierden erhielt seinen ersten Trompetenunterricht bei Michael Frangen an der Musikschule des Kölner Domchores. Seit 1999 besucht er den Musikzweig des Humboldt-Gymnasiums und ist seit 2001 Mitglied des Landesjugendorchesters NRW. Bei der Jungen BläserPhilharmonie NRW ist Martin seit 2003 aktives Mitglied sowie seit 2004 bei der Orchesterakademie NRW. Bereits im Alter von 15 Jahren wurde Martin Gierden als Jungstudent an der Robert Schumann Hochschule für Musik in Düsseldorf aufgenommen. Er studiert seitdem das Fach Trompete in der Klasse von Tobias Füller.
Daneben erhält Martin Gierden Privatunterricht bei Markus Stockhausen und nahm bereits an Meisterkursen von Prof. Klaus Schuhwerk und Gans Gausch teil.
Martin Gierden ist mehrfacher Preisträger beim Wettbewerb „Jugend musiziert“: nach einem 1. Preis beim Landeswettbewerb 2004 folgte ein 1. Bundespreis in diesem Jahr.

zum Seitenanfang

Der 1988 in Ankum geborene Jan Liebich hat im Alter von acht Jahren angefangen, Violine zu spielen. Zunächst nahm er Unterricht bei Radu Janai, dem Konzertmeister des Orchesters der Beethovenhalle Bonn. Seit 2000 unterrichtet ihn seine Mutter Mihaela Martin, die an der Hochschule für Musik in Köln als Professorin tätig ist.
Jan Liebich ist Schüler am Otto Kühne Gymnasium in Bonn, wo er regelmäßig an allen musikalischen Veranstaltungen teilnimmt. Seit dem April 2004 ist er bereits als Jungstudent an der Hochschule für Musik in Köln aktiv.
Jan Liebich ist bisher bereits bei Konzerten im Brücken Forum, im Beethoven-Haus Bonn sowie an der Hochschule für Musik Köln aufgetreten. Darüber hinaus hat er beim Pablo Casals Festival in Prades, Frankreich, mitgewirkt. Beim 41. Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ hat Jan Liebig in diesem Jahr in der Kategorie „Violine solo“ einen ersten Preis gewonnen.

zum Seitenanfang

Der 1986 bei Köln geborene Ken Schumann hat als Vierjähriger mit dem Violinunterricht begonnen und gewann bereits im Alter von zehn Jahren einen ersten Preis bei „Jugend musiziert“. Nachdem er im Jahr 2001 beim Bundeswettbewerb mit einem ersten Preis in der Solowertung ausgezeichnet worden war, folgte im Jahr darauf ein erster Preis in der Ensemblewertung.
Derzeit ist Ken Schumann Jungstudent an der Hochschule für Musik Köln bei Zakhar Bron. Das Nachwuchstalent hat an Meisterkursen unter anderem in Wien, Spanien und Frankreich teilgenommen, konzertierte bisher in Deutschland (Kölner Philharmonie, Tonhalle Düsseldorf, Liesborner Debüt), Spanien, der Schweiz sowie in Japan, NHK Saal. Ferner hat Ken Schumann am Workshop Alte Musik teilgenommen und machte Aufnahmen beim Westdeutschen Rundfunk und beim Norddeutschen Rundfunk sowie beim NHK Japan.
Im Alter von zwölf Jahren gab der junge Geiger sein Debüt als Orchestersolist mit Felix Mendelssohn Bartholdys Violinkonzert d-Moll. Es folgten Auftritte mit dem Amadeus Chamber Orchestra, der Sinfonietta Köln, dem Philharmonischen Orchester Dortmund sowie dem Kölner Kammerorchester.
Von der Stadt Pulheim wurde Ken Schumann mit dem Kulturpreis ausgezeichnet. Ken Schumann ist als Stipendiat der Jürgen Ponto-Stiftung ausgewählt worden.

zum Seitenanfang

Bereits mit fünf Jahren improvisiert Ulla van Daelen am Klavier und gewinnt mit zehn erste Preise beim Wettbewerb "Jugend musiziert". Im Alter von zwölf Jahren entdeckt sie die Harfe als ihr Trauminstrument und gewinnt sechs Jahre später ihren ersten Harfenwettbewerb. Ihr darauf folgendes Studium in Köln und Den Haag schließt sie mit Auszeichnung ab. Es folgen zahlreiche Meisterkurse, Workshops und Konzertreisen in die USA und Japan. Nach mehreren Engagements, u.a. an der Deutschen Oper Berlin und der Deutschen Oper am Rhein, wird sie 1990 Solo-Harfenistin des WDR-Rundfunkorchesters in Köln.
Schon während des Studiums entwickelt Ulla van Daelen neben ihrer Tätigkeit als klassische Konzertharfenistin neue Klänge und Rhythmen auf der Harfe. Inspiriert wird sie hierbei durch die häufige Zusammenarbeit mit namhaften Musikern aus der Jazz-Szene, wie zum Beispiel Joachim Kühn, Yusuf Lateef, Lalo Schifrin und der WDR-Big Band.

zum Seitenanfang

Claudia Luce wurde 1979 in Krefeld geboren. Ihren ersten Saxophonunterricht erhielt sie im Alter von 13 Jahren bei Nicole Schillings an der JMKS in Wesel.
Claudia war mehrfache Preisträgerin der Wettbewerbe "Jugend musiziert" in Solo- und Ensemblewertung. Im Jahr 2000 war sie Bundespreisträgerin und erhielt zusätzlich einen Sonderpreis der Stadt Erlangen für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
Claudia ist seit 1999 Mitglied in der "Jungen Bläserphilharmonie NRW" unter der Leitung von Pierre Kuijpers. Sie spielt außerdem im "Weseler Saxophonquartett" Altsaxophon und im Saxophonquartett des Conservatoriums van Amsterdam Tenorsaxophon.
Claudia nahm an nationalen und internationalen Meisterkursen teil und hatte Unterricht bei Jean-Marie Londeix (Bordeaux), Arno Bornkamp und Henk van Twillert (Amsterdam), Thomas Haberkamp (Dortmund), Johannes Ernst (Berlin) und Claude Delangle (Paris). Im August 2000 trat sie in die Saxophonklasse von Arno Bornkamp am Conservatorium van Amsterdam ein.
Seitdem wurde Claudia mehrfach als Solistin u.a. beim Rheinischen Orchesterkurs, von der Jungen Bläserphilharmonie und dem Landesjugendorchester NRW eingeladen. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Rundfunksendern (WDR, Sender Freies Berlin, Radio Hilversum u.a.) wurden in diesem Zusammenhang CDs produziert und Konzertmitschnitte übertragen.

zum Seitenanfang

Die junge Geigerin Karina Buschinger erhielt bereits im Alter von sechs Jahren ihren ersten Geigenunterricht bei ihrer Mutter, Violeta Buschinger.
1996 wurde sie in die Meisterklasse von Prof. Rosa Fain in Düsseldorf (Robert-Schumann-Hochschule) aufgenommen. Sie besuchte Meisterkurse bei Prof. Igor Ozim (Köln), Prof. A. Leon-Ara (Madrid), Prof. H. Krebbers (Amsterdam), Prof. N. Schcolnikova (Bloomington), Prof. M. Fried (Bloomington), Prof. M. Yashvili (Moskau) und Dmitri Sitkovetski.
Ab Herbst 2001 setzte Karina Buschiger ihr Studium bei Prof. Maxim Vengerov fort. Zur Zeit studiert sie bei Prof. Kussmaul an der Staatlichen Musikhochschule Freiburg.
Schon während ihrer Schulzeit gewann sie erste Preise für Solovioline, u. a. den 1. Bundes-Preis "JUGEN MUSIZIERT". Sie bewies auch erfolgreich ihren hohen geigerischen Rang in anderen Violinwettbewerben, wie z. B. beim INTERNATIONALEN LEOPOLD-MOZART-WETTBEWERB (Jüngsten-Preis), beim INTERNATIONALEN HENRY WIENIAWSK WETTBEWERB POZNAN oder dem des Westdeutschen Rundfunks, der "KÖLNISCHEN RÜCK" für Nachwuchssolisten, bei dem sie den ersten Preis erhielt. Die Geigerin wurde zu vielen Konzerten und Soloabenden (Festivals) im In- und Ausland, u. a. Rumänien, Polen, Spanien, Finnland, Estland, Kanada und in zahlreiche Städte Deutschlands eingeladen. Dort konzertierte sie mit verschiedenen Orchestern, u. a. der Philarmonia Hungarica, RSO Bukarest, Nürnberger Symphoniker, Münchener Kammerorchester und spielte für den deutschen und ausländischen Rundfunk (u. a. WDR, SWR, DLF, SR, BR, Finnisches Radio etc.) Violinkonzerte, Sonaten und andere Werke (auch Live-Mitschnitte) ein.
1997 folgte sie der Einladung als Solistin zum "MARLER DEBUT" (WDR-Live-Mitschnitt). Sie konzertierte u. a. im Rahmen des David Oistrach Festivals, des Oberstdorfer Musiksommers, des Europäischen Musikfestivals Münsterland, der Mettlacher Kammermusiktage, der Konzertreihe "Junge Nachwuchssolisten" (Jeunesses Musicales) in Bayreuth und des Schleswig-Holstein Musik Festivals.
Seit 1998 ist Karina Buschinger Stipendiatin des PE-Förderkreises in Mannheim. In der Saison 2001/2002 erhält Karina Buschiger ebenso ein Stipendium des Richard-Wagner-Verbandes, der Stiftun Vill Musica in Mainz und ist Mitglied des Gustav-Mahler-Jugendsinfonieorchesters (stellv. Konzertmeisterin). Von 1997 bis 2002 spielte Karina Buschinger eine Laurentius Storioni, Cremona 1779, gestiftet von der Deutsche Stiftun Musikleben, Hamburg. Ihr jetziges Instrument ist eine J. und A. Gagliano, unterstützt durch den PE-Förderkreis Mannheim.

zum Seitenanfang
