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Dirigenten


 


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Sebastian Tewinkel (September / Oktober 2010)




Geboren 1971 in Unna/Westfalen, studierte Sebastian Tewinkel zunächst Violine und Dirigieren an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Anschließend absolvierte er ein künstlerisches Aufbaustudium Dirigieren bei Thomas Ungar an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart, das er mit Auszeichnung abschloß und durch Meisterkurse bei Gianluigi Gelmetti und Sir Colin Davis ergänzte.



Nach seinem Studium wurde Sebastian Tewinkel mit dem Stipendium der Herbert-von-Karajan-Stiftung Berlin ausgezeichnet und in das Förderprogramm „Dirigentenforum“ des Deutschen Musikrates aufgenommen. Kurz darauf gewann er gleich zwei wichtige Wettbewerbe: Im Jahr 2000 erhielt er den 1. (und einzigen vergebenen) Preis beim Internationalen Dirigierwettbewerb der Stiftung Fundação Oriente in Lissabon und 2001 den Bad Homburger Dirigentenpreis. 

Früh stand er bereits am Pult zahlreicher renommierter Orchester (Stuttgarter Philharmoniker, Radio-Philharmonie Hannover des NDR, Philharmonisches Staatsorchester Halle, Sinfonieorchester Sofia, Münchener Kammerorchester, Württembergisches Kammerorchester Heilbronn u.a.) und gastierte in vielen europäischen Ländern, Russland und Japan. 

Seit der Konzertsaison 2002/2003 wirkt Sebastian Tewinkel als Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Südwestdeutschen Kammerorchesters Pforzheim und entwickelte in kürzester Zeit Klang, Stilistik und Programmatik dieses traditionsreichen Ensembles weiter. 

Neben dieser Tätigkeit arbeitet Sebastian Tewinkel weiterhin mit groß besetzten Klangkörpern. So wurde er als Gastdirigent zu Konzerten, CD- und Rundfunkproduktionen u.a. mit dem Radio-Sinfonie-Orchester Stuttgart, der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, den Festival Strings Lucerne, dem Orquestra Metropolitana Lissabon, dem Akademischen Sinfonie-Orchester St. Petersburg und der Neuen Philharmonie Westfalen verpflichtet.

Auch im Bereich des Musiktheaters ist Sebastian Tewinkel erfolgreich.

Schon während des Studiums leitete er Teile aus Verdis „La Traviata“ in einer konzertanten Aufführung sowie 2004 im Freiburger Konzerthaus „Tosca“ von Giacomo Puccini. Am Musik-theater im Revier in Gelsenkirchen dirigierte er Mozarts „Le Nozze di Figaro.
2007 leitete er eine Neuproduktion „Fairy Queen“ von Henry Purcell am Landestheater in Bregenz sowie Wagners „Tannhäuser“ am Theater Hagen.



Nachdem er 2007 erstmals das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks dirigierte, debutiert Sebastian Tewinkel in diesem Jahr bei den Münchner Philharmonikern, den Bamberger Symphonikern, dem Hamamatsu Philharmonic Orchestra in Japan und dem Iceland Symphony Orchestra.

Sein pädagogisches Interesse und Engagement dokumentiert sich in einem Lehrauftrag an der Musikhochschule Karlsruhe sowie in der Betreuung des Sinfonieorchesters am Landeskonservatorium in Vorarlberg/Österreich.

 


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Christian Fitzner (Mai 2003, September 2005, September/Dezember 2009 und Januar 2010)



Christian Fitzner wurde 1962 in Stuttgart geboren. Nach dem Schulabschluss absolvierte er ein Studium in den Fächern Horn und Klavier an der Musikhochschule Stuttgart. Ebenfalls in seiner Heimatstadt führte Christian Fitzner ein Dirigierstudium bei Thomas Ungar durch, was er 1988 mit der Abschlussprüfung beendete. Von 1986-89 war Fitzner Assistent des Landesjugendorchesters Nordrhein-Westfalen. 1987 wurde er Dirigent des sinfonischen Städteorchesters in Wangen im Allgäu. Ab 1992 leitete er das Sinfonieorchester der Musikabteilung der Bilkent Universität in Ankara. Seit 1994 ist Christian Fitzner künstlerischer Leiter des Philharmonischen Kammerorchesters Wernigerode.
Christian Fitzner dirigierte bereits die Württembergische Philharmonie in Reutlingen, die jungen Philharmoniker, das Baden Badener Orchester, das Südwestdeutsche Kammerorchester, das Landesjugend- und Junge KammerPhilharmonie Nordrhein-Westfalen, das Brenzhous Kammerorchester Stuttgart und das Gerlinger Kammerorchester.

 

 

 

 

 


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Virgílio Caseiro (März/Mai und Juli 2009)




Virgílio Caseiro, geb. 1948, hat am Nationalen Konservatorium von Lissabon und Coimbra Dirigieren und Komposition studiert. Er hat unter anderem mit Mário Sousa Santos, Fernanda Rovira, Mário Mateus, Fernanda Correia, Joana Silva, Rudolph Knohl, João de Freitas Branco, Constança Capdeville, Rui Vieira Nery, Gerard Doderer, Christopher Bochmann, Fernando Eldoro, Pierre von Hawe, Jos Wuytack und Murray Schaefer zusammen gearbeitet. Er ist Mitbegründer und Dirigent verschiedener Ensembles und Chöre, wie u. a. dem Orchesters der Stadt Coimbra, der Schola Cantorum in Coimbra und des Orchesters da Associação de Antigos Tunos da Universidade de Coimbra. Caseiro hat sich auch um die Vermittlung von Musik und um die Musiktherapie verdient gemacht, zahlreiche Konferenzen zu diesem Thema im In- und Ausland geleitet und ein Buch mit neuen Kinderliedern herausgegeben.

Als Dirigent führten ihn Engagements neben Portugal auch in Länder wie Spanien, Frankreich, Deutschland, England, Holland, Belgien, Luxemburg, Dänemark, Italien, Vatikan, Angola, Kanada, Brasilien und die Vereinigten Staaten. 2001 übernahm er die Leitung des Kammerorchesters von Coimbra und seit 2002 ist er künstlerischer Leiter des Jugend-Sinfonie-Orchesters von Coimbra, dessen Mitbegründer er auch ist. 2004 wurden ihm die Medalha de Mérito von der Stadt Ansião und die Medaille für kulturelle Verdienste der Stadt Coimbra verliehen.

 

 


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Modestas Pitrenas (Mai/Juli/September 2008)




Modestas Pitrenas, 1974 geboren, schloss sein Studium in Chor- und Orchesterdirigieren bei den Professoren W. Haggen-Groll und K. Kamper an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mozarteum in Salzburg mit Auszeichnung ab. Seit 1997 obliegt ihm die Orchesterleitung an der Litauischen Musikakademie in der Abteilung von Prof. J. Domarkas „Orchester- und Operndirigat“.
Modestas Pitrenas war zudem Preisträger bei verschiedenen Dirigierwettbewerben in Vilnius und Riga. 2004 errang er den 1. Preis und die Goldmedaille beim Internationalen Grzegorz Fitelberg Dirigentenwettbewerb in Katowice (Polen) und wurde außerdem mit einem Preis der Schlesischen Philharmonie Katowice ausgezeichnet. Seitdem dirigierte M. Pitrenas mehrere polnische Sinfonieorchester, u.a. die Schlesische Philharmonie Katowice, Pomeranian Philharmonic, Krakow Philharmonic Orchestra. Auf Meisterkursen von Esa-Pekka Salonen, Jorma Panula, Frieder Bernűs u.v.a. setzte er seine Ausbildung fort. 1998 war er bei der Internationalen Bach-Akademiewoche in Stuttgart unter Leitung von Prof. Hellmuth Rilling als Dirigent tätig. 1990 gründete Modestas Pitrenas den Kammerchor Psalmos, der bei europäischen Chormusikveranstaltungen wiederholt Auszeichnungen erhielt, insbesondere für die Interpretation Neuer Musik, und mehrere CD-Produktionen unternahm.
Darüber hinaus konzertiert er regelmäßig mit allen bedeutenden Orchestern Litauens, wie den Litauischen Philharmonikern (als Assistent des Chefdirigenten), dem Staatlichen Sinfonieorchester und dem Litauischen Kammerorchester. Seit 2006 ist er Chefdirigent des Sinfonieorchesters Kaunas und dirigiert bei der litauischen Nationaloper (u.a. Salome, Der Grieche Zorba, Der kleine Prinz). Mehrere seiner Opern- und Oratorienaufführungen wurden vom litauischen und polnischen Fernsehen aufgezeichnet.
Konzerttourneen führten ihn nach Frankreich, Ungarn, Deutschland, Italien, Österreich und Dänemark; außerdem war er auf den Konzertpodien des New Yorker Lincoln Center und des Atlanta Festivals (USA) zu sehen.
Intensiv hat sich Modestas Pitrenas immer auch der pädagogischen Arbeit gewidmet: Seit 2001 leitet er ein litauisches Jugendorchester und lehrt als Dozent an der litauischen Musik- und Theaterakademie. Bereits seit mehreren Jahren arbeitet er auch mit dem Landesjugendorchester NRW zusammen. 2001 dirigierte er die Junge Kammerphilharmonie NRW auf ihrer Konzertreise durch Litauen und hat 2002 auch die musikalische Leitung des China-Projekts mit diesem Ensemble übernommen.

 

 

 

 


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Fernando Eldoro (Juli/September 2003, März/Juli 2008)



Fernando Eldoro wurde 1946 in Funchal (Madeira) geboren. Er studierte die Fächer Violine, Klavier, Komposition und Gesang. Im Rahmen seiner musikalischen Ausbildung arbeitete er zusammen mit Sandor Vegh, Jean Francaix, Peter von Schillawsky, Michel Tabachnik u.a..
Als Dirigent war Fernando Eldoro bei zahlreichen europäischen Orchestern zu Gast, darunter die Orchester von Radio France, Straßburg, Bordeaux, Avignon, Lille, Metz, Pilsen, Radio Sofia sowie die großen Sinfonieorchester Portugals (Gulbenkian, Lissabon, Porto und Metropolitana).
Seit 1984 arbeitet er mit dem Landesjugendorchester Nordrhein-Westfalen zusammen, mit dem er mehrfach Tourneen nach Frankreich, Portugal und innerhalb Deutschlands unternommen hat.

Zur Zeit wirkt Fernando Eldoro als Dirigent des Orchesters und Direktor des Chores Gulbenkian in Lissabon. Darüber hinaus leitet er die Dirigierklasse zur Ausbildung von Orchester- und Chordirigenten an der dortigen Universität und ist Professor für Kammermusik am Konservatorium. Von 1997 bis 1999 war Fernando Eldoro auch als Chefdirigent der Junge KammerPhilharmonie verpflichtet und wird dem Orchester künftig als Gastdirigent erhalten bleiben.

 

 

 

 

 


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Ludwig Wegesin (März 2008)




Ludwig Wegesin ist 1964 in Steinheim/Westf. geboren. Sein Studium an der Kirchenmusikschule Aachen und an der Musikhochschule Detmold, Abteilung Dortmund, schloss er mit dem Kantoren-Examen der katholischen Kirchenmusik und der Reifeprüfung im Fach Orgel ab. 
Ludwig Wegesin hat sich stets weitergebildet und sich in den Bereichen Chor- und Orchesterleitung spezialisiert. Aktive Fortbildungen bei Helmuth Rilling in Stuttgart und bei Julius Asbeck, dem ehemaligen Chordirektor am Theater Gelsenkirchen und am Festspielhaus in Bayreuth, haben den Grundstein für seinen Werdegang gelegt.

Darüber hinaus besteht seit dem Jahre 2001 eine enge Zusammenarbeit mit dem Chefdirigenten des Staatssinfonieorchesters Kaliningrad, Arkadi Feldmann; diese Zusammenarbeit umfasst die Einstudierung und Aufführung verschiedener Werke sowohl im reinen Orchesterbereich als auch auf chorsinfonischem Gebiet. 
Neben anderen Orchestern arbeitete Ludwig Wegesin mit der Philharmonie Südwestfalen, der Neuen Philharmonie Westfalen, der Philharmonia Hungarica, der Sinfonietta Hungarica, der Konzertvereinigung Düsseldorf und dem Folkwang Orchester Essen.
Nach mehreren Stationen ist Ludwig Wegesin heute hauptberuflich Kantor und Chorleiter am Ludgerus-Dom zu Billerbeck/Westf.; außerdem leitet er durch Lehrauftrag der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster den Motettenchor der dortigen Katholischen Studierenden- und Hochschulgemeinde. 


 

 

 

 

 


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Ferenc Gábor (September 2007)




Nach seinem Viola-Studium bei Prof. Gad Lewertoff an der Rubin Academy of Music in Tel Aviv war Ferenc Gábor von 1986 bis 1994 Vollmitglied des Israel Philharmonic Orchestra.

Er konzertierte als Solist unter anderem mit Ensembles wie dem Jerusalem Symphony Orchestra in Israel, dem Baden-Baden Sinfonie Orchester, dem Berliner Sinfonie-Orchester (seit August 2006 Konzerthausorchester Berlin), den Budapest Strings und der Camerata Budapest.

Es folgte sein Dirigentenstudium, das er in Berlin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler” bei GMD Prof. Rolf Reuter absolvierte, und anschließend die Teilnahme an Meisterkursen von Yorma Panula, Zoltán Peskó und Péter Eötvös.
Ferenc Gábor tritt heute weltweit als Gastdirigent auf. Er dirigiert verschiedene große Sinfonie-Orchester, Opernensembles sowie auch kleinere Ensembles mit besonderer Besetzung wie das Kammerorchester Budapest, die Berliner Symphoniker, das Konzerthausorchester Berlin, das Kammerensemble der Berliner Philharmoniker und des Berliner Sinfonie-Orchesters, das Savaria Sinfonie-Orchester, das Orquesta Sinfónica Nacional de Costa Rica und die Philharmonie Cluj-Napoca.

Als Dirigent und als Dozent an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler” in Berlin leitete er verschiedene Projekte mit zahlreichen Jugendorchestern und Ensembles wie z.B. das Jugendfestspieltreffen Bayreuth oder das Landesjugendsinfonieorchester Brandenburg.

Aufführungen von Opern und Orchesterwerken des zwanzigsten Jahrhunderts haben ihm den Ruf eingebracht, ein hervorragender Interpret und Kenner der neueren Musik zu sein. Zahlreiche Uraufführungen zeigen diesen Weg, wie zum Beispiel Kurtág: Botschaften des Fräulein Trussova (Szenische Erstaufführung); Vajda: Mario und der Zauberer (Kammerversion); die musikalische Leitung der Kammeroper bei der Opernwerkstatt 2005 am Schloss Rheinsberg; die Uraufführung der Kammeroper Matrix Opera im Rahmen der Akademie Musiktheater Heute.
Für das Mozartjahr hat er die Einstudierung der Oper La Finta Giardiniera geleitet, und diese als rumänische Erstaufführung an der Staatsoper Klausenburg, Rumänien, dirigiert.

 Im Jahre 2003 erschien seine CD-Aufnahme bei Hungaroton Classic.

Ferenc Gábor ist musikalischer Leiter des Berliner Orchesters Sinfonietta92, eines der interessantesten jungen Klangkörper Berlins.

 Seit 1994 ist Ferenc Gábor Solo-Bratschist des Konzerthausorchesters Berlin.

 

 

 

 

 


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Alvaro Palmen (September 2006)




Der 1964 in Kopenhagen als Sohn der kolumbianischen Sängerin Lia Montoya und des deutschen Dirigenten Egon-Joseph Palmen geborene Alvaro Palmen ist seit 1986 Vorspieler des Gürzenich-Orchester Kölner Philharmoniker und seit 1988 Dirigent des Jugendsinfonie-Orchesters der Rheinischen Musikschule Köln. Im Alter von vier Jahren erhielt er seinen ersten Violinunterricht, mit 14 Jahren debütierte er mit den Zigeunerweisen von Pablo de Sarasate und wurde im selben Jahr Jungstudent von Prof. Max Rostal an der Musikschule Köln und am Konservatorium Bern. Weitere Studien führten ihn zu Rainer Kussmaul, Wolfram Kussmaul, Wolfram Christ (Berliner Philharmoniker) und Viktor Liebermann.

Als Dirigent und Tutor arbeitete er bereits mit den Landesjugendorchestern Nordrhein-Westfalen (2005) und Rheinland-Pfalz, dem RIAS-Jugendorchester Berlin und der Jungen Deutschen Philharmonie. Im Frühjahr 2004 leitet Alvaro Palmen die Orchesterakademie Bochum der Bochumer Sinfoniker.
In der fünfzehnjährigen Arbeit als Leiter des Jugendsinfonieorchesters der Rheinischen Musikschule Köln erarbeitete er ein großes Repertoire der Sinfonie- und Opernliteratur, u.a. Ausschnitte aus den Opern Die Zauberflöte, La Bohème, Manon Lescaut, Hänsel und Gretel und Carmen, Sinfonien von Beethoven, Brahms, Schumann, Tschaikowsky, Mahler, Dvorák, Strawinskys Feuervogel, Ravels Daphnis und Chloé und La valse sowie Bernsteins West Side Story. Unter seiner Leitung unternahm das Jugendsinfonieorchester erfolgreiche Konzertreisen nach Frankreich, Spanien, Italien, Belgien und Tschechien.
Das Gürzenich-Orchester Kölner Philharmoniker dirigierte Alvaro Palmen in den vergangenen Jahren bei mehreren Einstudierungen, u.a. für Vladimir Ashkenazy. Im Februar 2002 leitet er die drei Konzerte des 7. Abonnenment-Zyklus des Gürzenich-Orchesters in der Kölner Philharmonie mit Werken von Brahms, Webern, Berg und Ravel. In den Jahren 2003 und 2005 dirigierte er am selben Ort das „Ohren auf!“ Kinderkonzert. In der Kölner Oper leitete er 2003 die Premiere der Heiligen Ente von Hans Gál, im Herbst 2004 die Wiederaufnahme von Donizettis Oper L’elisir d’amore sowie im Herbst 2006 die Wiederaufnahme von Humperdincks „Hänsel und Gretel“.

 

 

 

 

 


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Thomas Gabrisch (Januar und März 2005)



Thomas Gabrisch wurde 1961 in Hamburg geboren. Nach seinem Kapellmeisterstudium bei Prof. Klauspeter Seibel und Aldo Ceccato ging er mit 22 Jahren als Korrepetitor an die Deutsche Oper am Rhein. Dort wurde er bald Kapellmeister und Leiter des Opernstudios, dirigierte über 200 Abende Opernrepertoire und mehrere eigene Premieren.
Nach zwei Jahren als Stellvertreter von GMD Runnicles und 1.Kapellmeister am
Freiburger Theater wurde er zum Chefdirigenten der Nürnberger Symphoniker ernannt.
In dieser Zeit entstanden mehrere Aufnahmen für den Bayerischen Rundfunk.
Thomas Gabrisch arbeitete mit vielen verschiedenen Orchestern in Deutschland, unter anderem auch mit dem Rundfunkorchester des WDR, mit dem er mehrere Produktionen aufnahm.
Er gastierte außerdem an verschiedenen Opernhäusern, wie zum Beispiel der Kölner Oper.
Thomas Gabrisch ist Juror bei verschiedenen Wettbewerben.
Seit 1997 ist er hauptamtlicher Professor an der Robert Schumann-Hochschule und leitet die Opernklasse.
Seit 2000 ist er Dekan des Fachbereich 1, künstlerische Ausbildung. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

 

 

 

 

 


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Claudio Vandelli (September 2004)



Der Dirigent Claudio Vandelli wurde 1967 in Mailand geboren, wo er Klavier, Klarinette und Dirigieren studierte. Nach seinem Abschluss studierte er weiter Klarinette bei Antony Pay und nahm an zahlreichen Meisterkursen teil, u.a. bei Sergiu Celibidache und Carlo Maira Giulini. Nach erster Station beim Studentenorchester der Mailänder Musik Akademie, begann im Jahr 1989 eine acht Jahre dauernde Kooperation mit dem Mediterranean Youth Orchestra in Frankreich, mit dem Vandelli einige CD-Ersteinspielungen realisierte. Claudio Vandelli war im Jahr 1999 Mitgründer des UBS Verbier Festival Youth Orchestra in der Schweiz, in dem 120 junge Musiker aktiv sind, die Vandelli aus 900 Anwärtern aus über 60 Ländern wählte. Zum ersten Mal konzertierte das Jugendorchester im Sommer 2000. Vandelli fungiert in diesem sehr erfolgreichen Orchester als Assistent des musikalischen Direktors James Levine und arbeitete hier bereits mit so namhaften Gastdirigenten wie Kurt Masur, Zubin Mehta, Esa-Pekka Salonen und Kent Nagano zusammen. Darüber hinaus dirigierte Claudio Vandelli schon zahlreiche professionelle Orchester, so das Tonhallen Orchester Zurich, das Geneva Chamber Orchestra, das Philharmonic Orchestra of Turin, das Sicilian Orchestra in Palermo und die Belgrade Strings, um nur einige zu nennen. Seine Konzerttätigkeit brachte ihn in die größten Konzerthäuser, wie u.a. das Amsterdam Concertgebouw, die Berliner Philharmonie oder den Palast von Prinz Rainier in Monte-Carlo. Im vergangenen Jahr gab Claudio Vandelli sein Debut in Amerika, wo er die Saison-Abschlusskonzerte an der Manhattan School of Music in New York leitete. Im Oktober 2003 dirigierte er im Rahmen des BeMus Festivals in Belgrade. Claudio Vandelli arbeitet im September 2004 erstmals mit der Junge KammerPhilharmonie NRW zusammen.

 

 

 

 

 


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Hubert Buchberger (März 2004)



studierte von 1970 bis 1977 an der Musikhochschule seiner Heimatstadt bei Heinz Stanske und Günther Weigmann Violine und Kammermusik. Die musikalische Ensemblearbeit fesselte ihn bereits während seines Studiums, und so gründete er im Jahre 1974 mit Kommilitonen das Buchberger-Quartett. Dieses Ensemble wurde 1978/79 durch die „Bundesauswahl Junger Künstler“ des Deutschen Musikrates gefördert und war Preisträger internationaler Wettbewerbe, etwa in Portsmouth, Hannover und Evian. Seit diesen Wettbewerbserfolgen konzertiert das Quartett im In- und Ausland und hat sich durch seine überlegte Programmgestaltung, die Berücksichtigung anspruchsvoller und ausgefallener Repertoirebereiche und insbesondere durch seine Konzerte mit Erläuterungen und Klangbeispielen einen Namen gemacht.

1977 erhielt Hubert Buchberger einen Lehrauftrag an der Frankfurter Musikhochschule, 1985 wurde er zum Honorarprofessor ernannt und 1988 zum hauptamtlichen Professor für Kammermusik an diesem Institut berufen. Aus seiner Kammermusikklasse sind zahlreiche konzertierende Ensembles hervorgegangen. Von 1991 bis 1994 war er Prorektor, von Mai 1998 bis November 1999 Dekan des Fachbereichs Künstlerische Ausbildung, von 1999 bis 2002 leitete er als Vizepräsident geschäftsführend die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main.

Als Dirigent widmet er sich neben seinen Gastdirigaten derzeit insbesondere drei Ensembles: Dem Offenbacher Kammerorchester, dessen künstlerischer Leiter er seit 1974 ist, der Sinfonietta Frankfurt, deren Leitung er 1990 übernommen hat und dem Landesjugendorchester Nordrhein-Westfalen, das ihm in den vergangenen zwei Jahren die Leitung aller Projekte anvertraut hat und mit dem er erfolgreiche Auftritte u. a. beim Europäischen Klassik-Festival Ruhr, beim Rheinischen Musikfest, bei den Nachtkonzerten des WDR im Kölner Sendesaal und auf Tourneen durch Ungarn, Kroatien und die Beneluxländer absolvieren konnte.

 

 

 

 

 


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Celso Antunes', Gastdirigent



Celso Antunes' wurde 1959 in São Paulo, Brasilien, geboren. Zunächst studierte er Gesang und Dirigieren an der Universität seiner Heimatstadt. Bis 1986 trat er in seinem Heimatland vielfach als Sänger und Dirigent auf und gründete in São Paulo zahlreiche Chöre. Außerdem war er von 1981 bis 1983 als Assistent beim Städtischen Jugend-Sinfonie-Orchester São Paulo tätig.
Mit einem Stipendium des DAAD absolvierte Celso Antunes' von 1986 bis 1990 ein Dirigierstudium an der Musikhochschule Köln, das er mit Auszeichnung abschloss. Wichtige Impulse empfing er auch durch Dirigierkurse bei Helmut Rilling und John Eliot Gardiner.
1981 begann Celso Antunes' Zusammenarbeitet mit der Camerata Fukuda, einem der bekanntesten Kammerorchester Brasiliens. Anfang 1991 gründete er das Tippett Ensemble Köln. Mit dem Antwerpener Ensemble Champ d'Action, ebenfalls ein Ensemble für Neue Musik, arbeitet Celso Antunes' seit 1994 zusammen und war dort 1995 bis 1997 Chefdirigent. Mehrere Uraufführungen, Auslandstourneen und zwei CD-Produktionen fanden unter seiner Leitung statt.
Auch als Chordirigent hat sich Antunes' einen Namen gemacht; er leitet den Audienda Chor Krefeld, den Oratorienchor Brühl sowie die Chorgemeinschaft Concordia Hürth. und ist jetzt Chefdirigent des National Chamber Choir in Dublin. Als Gastdirigent hat er auch mit dem NDR-Chor Hamburg zusammengearbeitet.
Zwischen 1995 und 1998 war Celso Antunes' zudem Chefdirigent des Neuen Rheinischen Kammerorchesters (NRKO). Verschiedene Orchester haben Antunes' als Gastdirigent engagiert, u.a. die Südwestfälische Philharmonie, die Capella Istropolitana Bratislava, das Gürzenich-Orchester Köln, das WDR-Sinfonieorchester, das Irish Chamber Orchestra und das Lettische National-Symphonieorchester.

 

 

 

 


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