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Solisten


Bettina Aust, Klarinette (LJO 192-194, Oktober und November 2010)




Bettina Aust, 1988 in Düsseldorf geboren, studiert seit Oktober 2007 in der Klarinettenklasse von Prof. Johannes Peitz an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Sie erhält seit ihrem zehnten Lebensjahr Klarinettenunterricht und wurde vor dem Studium von Aloisia Hurt und Eddy Vergauwen ausgebildet. Zusätzlich wurde sie bei Meister- und Kammermusikkursen u.a. von Sharon Kam, Prof. Ralph Manno und Prof. Jörg Widmann unterrichtet.
Die junge Klarinettistin ist Trägerin des Förderpreises der Kreissparkasse Düsseldorf und eines ersten Bundespreises beim Wettbewerb „Jugend musiziert". Zudem gewann sie den ersten Preis bei der „Queensland Clarinet and Saxophone Competition" in Australien und den Sonderpreis beim internationalen Kammermusikwettbewerb in Val Tidone, Italien. Sie ist Stipendiatin der „Studienstiftung des deutschen Volkes“ und von „Yehudi Menuhin Live Music Now“.
Bettina Aust ist Mitglied im Hochschulorchester und sammelte weitere Orchestererfahrung u.a. im Bundesjugendorchester, im Landesjugendorchester NRW, in der Orchesterakademie NRW und im Jugendsinfonieorchester Düsseldorf. Konzerttourneen dieser Orchester führten sie nach China, Osteuropa, Italien und Polen und waren häufig mit Rundfunk- und Fernsehaufnahmen für den WDR verbunden.
Bettina Aust debütierte mit 17 Jahren mit Orchester.



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Svenja Borgstädt, Querflöte (LJO 188-191 im Mai, Juni, Juli 2010)




Svenja Borgstädt wurde im November 1987 in Bielefeld geboren. Ihre musikalische Ausbildung begann sie im Alter von 7 Jahren. Ersten Querflötenunterricht erhielt sie mit 10 Jahren bei John Hays in Bielefeld. Seit 2004 studiert sie bei Michael Faust an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf (bis Oktober 2007 als Jungstudentin). Auf Meisterkursen, u. a bei Paul Meisen, Auréle Nicolet, Peter Lukas Graf und Felix Renggli bekam sie weitere Impulse.

Die Flötistin gewann insgesamt fünf erste Preise beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ und den 1. Preis beim „Trinationalen Flötenfestival“ in Rheinfelden (Schweiz), sowie einen Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben. In der Reihe „Solisten 2005“ debütierte sie mit 17 Jahren mit dem Staatsorchester Brandenburg.

Svenja Borgstädt ist Mitglied im Hochschulorchester und sammelte vor ihrem Studium Orchestererfahrung bei den Jungen Sinfonikern OWL und dem Landesjugendorchester NRW. Reisen mit diesen Orchestern und ihrem Kammermusikensemble führten sie nach China, Polen, Frankreich, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Portugal und in die Niederlande.



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Melanie Jung, Oboe (LJO 186-187, Jubiläumsarbeitsphase Januar 2010)




wurde 1986 in Köln geboren und erhielt 1997 ersten Oboenunterricht. Bereits nach drei Jahren wurde sie Jungstudentin an der Folkwang Hochschule Essen. Von 2004 bis 2007 studierte sie bei Prof. Feit in Essen und wechselte dann zu Prof. van der Merwe nach Hamburg und nach Genf zu Prof. Bourgue.
Melanie Jung ist mehrfache Bundessiegerin „Jugend musiziert“ und wurde 2004 1. Preisträgerin beim internationales Wettbewerb „Concourws Europeen pour Hautbois“ in Luxemburg.

Sie war Solo-Oboistin im LJO NRW und im Bundesjugendorchster. Sie spielte Solo-Konzerte bei den Festspielen Mecklenbrg-Vorpommern, den Ludwigsburger Schloßfestspielen, der Opr Duisburg und das Oboenkonzert von Mozart mit den Essener Philharmonikern in der Philharmonie Essen. Nach Aushilfen bei den Duisburger Philharmonikern, dem NDR Sinfoieorchester Hamburg und der neuen Philharmonie Westfalen ist sie seit 2009 Mitglied der Hamburger Philharmoniker.

 

 

 

 



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Georg Klütsch, Fagott (LJO 186-187, Jubiläumsarbeitsphase Januar 2010)




Georg Klütsch,1951 in Düren geboren, studierte Schulmusik in Mainz und Detmold, seine künstlerisch-instrumentale Ausbildung erfolgte bei Prof. Helman Jung an der Nordwestdeutschen Musikakademie, wo er sein Konzertexamen mit Auszeichnung bestand.
Langjährig war Georg Klütsch Solofagottist der Bamberger Symphoniker und Mitglied des Sabine Meyer Bläser Ensembles.Beim Linos-Ensemble, Voglerquartett, Mito Chamber Orchestra, Ensemble Kontraste, Ensemble Berlin oder Bamberger Bläsersolisten ist er immer wieder gern gesehener Gast.
Als Professor an der Frans-Liszt-Musikhochschule in Weimar gelang es ihm, in kurzer Zeit eine erfolgreiche Fagott-Klasse aufzubauen. Seit 2001 unterrichtet Georg Klütsch Fagott und Kammermusik an der Musikhochschule Köln.
Über 30 Studenten seiner Klasse konnten sich in den vergangenen Jahren durch erfolgreiche Probespiele in professionellen Orchestern etablieren, unter anderem bei den Berliner Philharmonikern, der Dresdner Staatskapelle, dem Royal Operahouse Stockholm, der Radiophilharmonie des NDR, dem WDR-Radiosinfonieorchester Köln, den Düsseldorfer Sinfonikern, dem Gürzennich-Orchester Köln, dem Nationalorchester Mannheim, dem Malaysia Sinfonie Orchestra, dem baskischen National Orchester, dem Rotterdamer Philharmonischen Orchester, den Insbrucker Sinfonikern, den Städtische Orchestern in Heidelberg, Ulm, Hof, Halle , Mönchengladbach und Augsburg, dem Radio Orchester Athen, den Staatsorchestern in Wiesbaden und Darmstadt, der Thüringischen Philharmonie Suhl und der Deutschen Kammerphilharmonie.
Georg Klütsch ist Verfasser von „Bassoon Fundamentals“, eine Anleitung zum effektiven Üben, beim Schott-Verlag erschienen.



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Anne Schoenholtz, Violine (LJO 186-187, Jubiläumsarbeitsphase Januar 2010)




wurde 1978 in Duisburg geboren und erhielt ihren ersten Violinunterricht im Alter von vier Jahren an der Niederrheinischen Musikschule in Duisburg.
1995 wurde sie Jungstudentin und zwei Jahre später Vollstudentin an der Hochschule für Musik „Hanns-Eisler“ bei Prof. Eberhard Feltz. Sie setzte ihre Ausbildung in Weimar an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ bei Prof. Jost Witter fort und legte dort ihr Künstlerisches Diplom ab.
Anne Schoenholtz lebt seit 2003 in der Schweiz, wo sie zwei Jahre Studentin in der Konzertklasse von Prof. Sebastian Hamann war und im Jahr 2003 dem Gémeaux Quartett beitrat. Viele künstlerische Anregungen erhielt die Geigerin ergänzend zu ihrem Studium bei Meisterkursen von Thomas Brandis, Igor Ozim und Rony Rogoff. Anne Schoenholtz war zur Zeit ihrer Ausbildung Stipendiatin der Käthe-Dannemann- Stiftung.

Besonders intensiv widmet sich Anne Schoenholtz dem Quartettspiel in ihrem Ensemble, dem Gémeaux Quartett, mit welchem sie zahlreiche Preise bei Wettbewerben gewann, zuletzt beim ARD Wettbewerb 2007 den 3. Preis und den Publikumspreis.
Das Gémeaux Quartett konzertierte bereits im KKL Luzern, in der Wigmore Hall London, in der Società del Quartetto in Milano, und ist Gast namhafter Festivals wie dem Lucerne Festival, der Schubertiade Schwarzenberg, dem Mozartfest Würzburg und den Osnabrücker Kammermusiktagen.
Auch zu Radio- und Fernsehaufnahmen wird das Ensemble regelmässig eingeladen, etwa von DRS 2, RTSI (Schweiz)., Radio Berlin Brandenburg und von SWR2. Nach seiner vierjährigen Ausbildung in Basel bei Prof. Walter Levin und Prof. Sebastian Hamann studierte das Gémeaux Quartett von 2007 bis 2009 beim Hagen Quartett am Mozarteum in Salzburg.

Neben ihrer Tätigkeit als Kammermusikerin konzertiert Anne Schoenholtz regelmässig als Solistin mit Orchestern wie den Festival Strings Lucerne, dem Kammerorchester „Franz-Liszt“ in Weimar, dem Hochschulorchester "Hanns-Eisler" Berlin und dem Festivalorchester „classic con brio“in Osnabrück. Im Herbst 2007 trat sie als Solistin in der Berliner Philharmonie auf .
Konzerte der Geigerin wurden vom Radiosender MDR sowie dem SWR gesendet.

Von 2007 bis 2009 war Anne Schoenholtz stellvertretende Konzertmeisterin der Festival Strings Lucerne.
Regelmässig spielt sie seit 2004 als Aushilfe im Tonhalle Orchester in Zürich.



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Uli Witteler, Violoncello (LJO 186-187, Jubiläumsarbeitsphase Januar 2010)




Uli Witteler, der 1981 in Düsseldorf geboren wurde, begann das Cellospiel im Alter von 5 Jahren an der Clara Schumann Musikschule Düsseldorf bei Jaspar Sturtzkopf. Ab 1996 erhielt er Unterricht bei Prof. Claus Reichardt. Zahlreiche Preise beim Bundeswettbewerb Jugend Musiziert folgten zwischen 1991 und 1997. Bei dem von Klassik Radio und der Hochschule Hamburg veranstalteten Wettbewerb „Köster Klassik Preis 2000“ erhielt er den zweiten Preis.

Seine Studien führten ihn von der Folkwanghochschule Essen, wo er als Jungstudent bei Prof. Alexander Hülshoff studierte, an die Musik-Akademie der Stadt Basel zu Prof. Reinhard Latzko. Hier legte er 2005 das Lehrdiplom ab. 2009 folgte dann der Magister - Abschluss am Mozarteum Salzburg bei Clemens Hagen.

Musikalische Anregungen bekam er u. a durch Meisterkurse bei Steven Isserlis, Frans Helmerson, David Geringas, Lynn Harrell, Walter Levin, Sebastian Hamann, Thomas Brandis, Hariolf Schlichtig, Rainer Schmidt, Andras Schiff und Eberhard Feltz. Darüber hinaus hatte er die Gelegenheit 1999 an einem internationalen Meisterkurs in Israel teilzunehmen, bei dem der Unterricht bei Paul Kling und Edith Kraus im Vordergrund stand.

Uli Witteler war Mitglied im Landesjugendorchester Nordrhein Westfalen, im Bundesjugendorchester, im Gustav Mahler Jugendorchester und ist Solocellist im Jungen Klangforum Mitte Europa. Aushilfstätigkeiten führen ihn oft zu rennomierten Orchestern, wie den Festival Strings Lucerne, der Oper Zürich und als Solocellist zur Camerata Salzburg.

Mit dem Gémeaux Quartett gewann er 2008 beim Ard – Musikwettbeweb den 3. und den Pulikumspreis. Das Quartett kann auf eine rege Konzerttätigkeit zurückblicken. Neben Auftritten im KKL Luzern, der Opera Bastille Paris, der Wigmore Hall oder in der Berliner Philharmonie, sind die vier Musiker Gast namhafter Festivals, wie beispielsweise dem Lucerne Festival, der Schubertiade Schwarzenberg, dem Rheingau Musikfestival sowie dem Engadin Festival.
Auch zu Radio- und Fernsehaufnahmen wird das junge Quartett regelmäßig eingeladen, etwa von DRS 2, RTSI (Schweiz), Radio Berlin Brandenburg, SWR, WDR, dem Hessischen Rundfunk und dem Bayerischen Rundfunk.
Zu den Kammermusikpartnern des Quartetts zählen u. a. Jens Peter Maintz, Christian Poltera, Bruno Giuranna, Stewart Eaton (Auryn Quartett), Petr Holman (Zemlinsky Quartett), Sebastian Manz und Patrick Gallois.

Solistisch trat Uli Witteler u.a. mit den Festival Strings Lucerne (Elgar, Introduction und Allegro) und dem Sinfonieorchester Basel (Lutoslawski Cellokonzert) auf.

Uli Witteler war Preisträger des Studienpreises 2005 des Migros Kulturprozent und Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes.



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Kristof Barati - Violine (LJO 182-185, Sommer/Herbst 2009)




Kristof Barati, geboren 1979 in Budapest, ging aus einer Musikerfamilie hervor (seine Mutter war Geigerin, sein Vater Cellist). Seinen ersten Geigenunterricht erhielt er von seiner Mutter und setzte diesen später beim Begründer des berühmten Tátrai-Quartetts - Vilmos Tátrai - fort. Er verbrachte lange Zeit seiner Kindheit (1981-1991) in Venezuela, wo er bereits mit 8 Jahren ein Konzert mit dem Maracaibo Symphony Orchestra gab.
Neben dem ersten Preis in Italien beim Gorizia Wettbewerb 1995, gewann er im November 1996 den 2. Preis beim Jacques Thibaud Wettbewerb und im Juni 1997 den 3. Preis und den Zuschauer-Preis beim Reine Elisabeth Wettbewerb in Brüssel. Anschließend begann er in Paris bei Professor Eduard Wulfson zu studieren. Wulfson – selber Schüler von Yehudi Menuhin, Nathan Milstein und Henryk Szering – vermittelt den Anspruch, den seine Lehrer allesamt Protagonisten der großen Tradition der russischen Geigenschule – darstellten.

Als Direktor der Stradivarius Society entdeckte er Barati 1996 beim Long/Thibaud Wettbewerb: „Ich kam dorthin, um einem Bekannten den Gefallen zu tun, seine Tochter zu hören und wollte gerade gehen. Da die Kandidaten in Dreier-Abfolge auftraten, musste ich abwarten und bleiben. Als ich Barati hörte, überkam mich eine Gänsehaut, trotz seines mittelmäßigen Instruments. Ich traf ihn anschließend und lieh ihm ein Instrument, das seinem Talent angemessen war.“ Nach diesem Wettbewerb schrieb John Sidgwick: „Kristof Baratis Interpretation des Beethoven Konzertes zählt zu dem Bewegendsten und Schönsten, die ich jemals hören durfte. Es schien nahezu unmöglich, dass ein Musiker mit gerade einmal 17 Jahren solch eine Reife und Sensibilität zu entfalten vermag. Beethovens bedeutendes Werk birgt einige hinlänglich bekannte magische Momente großer Einfachheit, die dennoch ein Äußerstes an Fertigkeiten und Musikalität erfordern, um diesen Eindruck entsprechend zu vermitteln. Einer dieser Momente findet sich sofort nach der Kadenz im ersten Satz, wenn die Solo-Violine das Eröffnungsthema im tiefen Register der Violine und zugleich piano wieder aufnimmt. Nach der beeindruckenden Darbietung der Kadenz von Fritz Kreisler gelingt es Barati, das Publikum schon allein dadurch vollends einzunehmen, dass er einen dieser Spannungsmomente schafft, in dem die ganze Welt still zu stehen scheint. Unvergesslich ... Es könnte durchaus sein, dass Barati, der 2. Preisträger, sich als Geiger der Zukunft entpuppt.“

Nach dem Reine Elisabeth Wettbewerb schrieb M. Dumont Maigret in der Belgischen Tageszeitung „La Libre Belgique“: „Barati ist ein Wunder. Er bereicherte den Wettbewerb durch Reinheit und Spontaneität, unterstützt durch sein außerordentliches Talent, sicheren musikalischen Geschmack und absolute Klarheit.“ Die namhafte Geigerin Ida Haendel bestätigte: „Kristof ist gewiß einer der talentiertesten Geiger nicht nur seiner Generation. Er ist einzigartig in Bezug auf seine hervorragende Intonation, Schönheit des Tones und natürliche Musikalität, sowie Geschmack und Eleganz. Er ist ein Solist par excellence. Nach Meinung von Vadim Repin: „...besitzt Kristof ein unglaubliches Talent. Er hat eine vielversprechende Karriere vor sich.“

Im Jahr 2001 eröffnete Kristof Barati das Colmar Festival (Frankreich) als Solist unter der Leitung von Vladimir Spivakov. In den letzten drei Jahren nahm er als Gast-Professor (an der Seite von Ida Haendel, Vadim Repin und Natalia Gutman) an den Meisterkursen teil, die von Eduard Wulfson organisiert wurden. Zunächst im Château de Champs-sur-Marne und dieses Jahr an der Sorbonne in Paris.

Auf Einladung des französischen Senats gab Kristof Barati das Abschlusskonzert der „Raphael: Grace and Beauty“-Ausstellung im Luxembourg Museum in Paris. Er bot Werke dar, die eine besondere Virtuosität erfordern: Eugène Ysaye, Sonaten 1 und 2, H.W. Ernst, Last Rose of Summer und J.S. Bachs Partita No. 3 (gespielt auf der 1734 Guarneri del Gesú `ex – Haddock`). Am 18. Juni 2002 wurde Kristof Barati mit Unterstützung der Pleyel Stiftung zu einem speziellen Konzert eingeladen, bei dem er Nathan Milsteins Aufführungskunststück wiederholte: Er führte am selben Abend J.S. Bachs 6 Sonaten und Partiten für Solovioline auf (auf einer seltenen Stradivarius, der „ex – Cobbett“ von 1706, erstmalig in Frankreich gespielt). Am 13. September 2002 eröffnete Barati den Szigeti Wettbewerb in Budapest. 2003 spielte Kristof Barati mit dem ORCHESTRE NATIONALE DE FRANCE unter der Leitung von KURT MASUR in Paris mehrere Galakonzerte. 2004 folgte eine umjubelte Tournee mit dem Melbourne Symphony Orchestra unter der Leitung von Marcello Viotti, sowie Konzerte in Frankreich, Italien, USA. 2005 debütiert Kristof Barati im Het Concertgebouw / Amsterdam mit dem Nederlands Radio Symfonie Orkest unter der Leitung von Roger Epple. Im selben Jahr spielte er mit den Bochumer Symphonikern unter Leitung von Steven Sloane sowie Berliner Sinfonie – Orchester im Berliner Konzerthaus. Weitere Konzerte in Deutschland werden 2006 in der Berliner Philharmonie mit dem Deutschen Sinfonie Orchester Berlin unter der Leitung von Kyrill Karabits und dem Stuttgarter Kammerorchester stattfinden.

 



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Georg Sarkisjan, Violine (LJO 182-185, Sommer/Herbst 2009)




Georg Sarkisjan wurde 1986 in Lettland in ein musikalisches Elternhaus geboren. Seine Mutter ist Geigerin im Nationalen Lettischen Symphonieorchester. Georg Sarkisjan hat sich auch schon früh für die Geige entschieden und wurde an der Emils Darzins Musikschule in Riga unterrichtet. Seit 2004 studiert er bei Prof. Ida Bieler an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf.

Georg Sarkisjan hat bereits mit 11 Jahren erfolgreich beim Internationalen Dvarionas Wettbewerb in Litauen teilgenommen. Es schlossen sich Erfolge bei internationalen Wettbewerben in Tschechien, der Ukraine und Russland an. 2000 gewann er den 1. Preis beim internationalen Wettbewerb „Tallin 2000“.

Als Solist ist Georg Sarkisjan bereits mit dem Lettischen Symphonieorchester und dem Symphonieorchester der Emils Dazins Musikschule aufgetreten. 2001 nahm er beim Internationalen Musikfestival in Kaunas (Litauen) teil.

Seine Ausbildung vervollständigte er mit Meisterkursen bei Prof. Galina Turchaninova (Litauen), Prof. Robert Kanetti (Israel), Vadim Gluzman (Lettland) und Marina Kiselmann (Lettland)

2004 und 2005 spielte Georg Sarkisjan im Gustav-Mahler-Jugend-Orchester und seit 2005 musiziert er in der Klassischen Philharmonie Bonn. Bereits seit mehreren Projekten ist Georg Sarkisjan Konzertmeister der Jungen Kammmerphilharmonie NRW.

 



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Anna Haase - Sopran, Frühjahr 2009 - Paulus (LJO 180-181)




Die Mezzosopranistin Anna Haase, geboren in Duderstadt, studierte in Israel bei Prof. Tamar Rachum. Sie war Finalistin im Mozart-Wettbewerb Salzburg und nahm an zahlreichen Meisterkursen teil, wie z. B. bei Hilde Zadek, Kurt Moll, Waltraud Meier, Rudolf Piernay und Claudio del Monaco.

Ihr Operndebut gab sie1997 als Prinz Orlofsky (Johann Strauß) an der Oper Erfurt. Ab 2000 folgten Produktionen u. a. bei den Opernfestspielen München, den Schwetzinger Festspielen, den Händelfestspielen Göttingen, der Ansbacher Bachwoche und den Salzburger Festspielen.

Ihre Opernrollen umfassen u. a. Orfeo (Gluck), Sesto (Mozart), Carmen (Bizet) und Octavian (R. Strauss). Zu ihrem breiten Repertoire gehören Werke von Monteverdi über Mozart und Mahler bis hin zu Uraufführungen zeitgenössischer Komponisten.
In ihrer vielseitigen Sängertätigkeit widmet sich die Mezzosopranistin zunehmend dem Konzert, dem Orchesterlied und der Kammermusik.

Liederabende gab Anna Haase in München, Kopenhagen, Straßburg, Tel Aviv und Moskau. Konzertverpflichtungen haben sie mit einem facettenreichen Repertoire durch Deutschland, die Schweiz, Italien, Frankreich, Tschechien, Israel und Brasilien geführt.
Die Künstlerin ist mit Chören wie den Thomanern, dem Dresdner Kreuzchor, der Santa Cecilia und dem Chamber Choir of Europe aufgetreten. Sie hat mit renommierten Dirigenten wie Roderich Kreile, Thomas Hengelbrock, Michael Hofstetter, Georg Christoph Biller, Leos Svarovsky und Nicol Matt zusammengearbeitet.

Ihre ersten CD-Produktionen, wie G. Mahlers „Das Lied von der Erde“ und W. A. Mozarts „Apollo & Hyazinth“, sind 2006 bei Brilliant Classics erschienen. Aktuell veröffentlicht ist ihre Solo-CD mit polnischen Liedern von F. Chopin unter dem Label Ars-Produktion.

 



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Sibylle Hummel - Mezzosopran, Frühjahr 2009 - Paulus (LJO 180-181)




Sibylle Hummel wurde in Zweibrücken (Pfalz) geboren und studierte zunächst an der Universität Köln Musikpädagogik und Deutsch. Ihr Gesangsstudium absolvierte sie an der Folkwang-Hochschule in Essen bei Prof. Claudia Rüggeberg. Nach ihrem künstlerischen Diplom widmete sie sich intensiv einer Schauspielausbildung bei J. Coustoupoulos (New York) und A. Pollner (Köln). Meisterklassen führten sie zu Charlotte Lehmann, Klesie Kelly, Marjana Lipovsek, Neil Semer und Anna Reynolds.

Es folgten Engagements im Internationalen Operninstitut Washington (Cherubino/Marcelline - Figaro's Hochzeit, Orpheus - Orpheus und Eurydice, 1.Norn - Götterdämmerung) am Allee-Theater Hamburg (Melissa- Alcina, 3.Dame- Zauberflöte) und an der Jungen Kammeroper Köln (Tisbe - La Cenerentola, Mutter- Hänsel und Gretel, Orlofsky - Die Fledermaus). An der Kammeroper Rheinsberg war sie an Uraufführungen mehrerer zeitgenössischer Opernszenen (Bestmannoper, Der Patient, u.a.) beteiligt. Sie arbeitete mit Regisseuren wie Adolf Dresen, Hans-Peter Lehmann und Christof Nel zusammen. Ihr weiteres Opernrepertoire beinhaltet unter anderem den Sextus in La clemenza di Tito, Komponist in Ariadne auf Naxos und Venus im Tannhäuser. In der Spielzeit 2006/07 sang sie an der Oper Bonn bei der Uraufführung von Jenseits der Schatten von V. Tarnopolski.

Häufig ist Sibylle Hummel auf dem Konzertpodium zu erleben, ihre stilistische Bandbreite umfasst das klassische Lied-und Oratorienrepertoire, sowie die Interpretationen zeitgenössischer Werke. Sie produzierte für den WDR (Gerhard Rühm's Schwellenchronik) und arbeitete u.a. mit Dirigenten wie Helmuth Rillng (Bach's h-moll-Messe) und Peter Neumann (Matthäus-Passion, c-moll Messe).

(Biographie nach Absprache mit Sybille Hummel von der Homepage www.konzertplus.com entnommen.)



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Daniel Sans - Tenor, Frühjahr 2009 - Paulus (LJO 180-181)




Daniel Sans erhielt seine erste musikalische Prägung als Knabensopran im Mainzer Domchor ( Ltg. Matthias Breitschaft ). Dort konnte er bereits solistische Erfahrungen in verschiedenen Theatern und Konzerten sammeln.
Sein Studium führte ihn an die Musikhochschule in Frankfurt am Main, wo er bei Professor Martin Gründler ausgebildet wurde.
Nach Abschluss des Studiums spezialisierte sich der lyrische Tenor auf den Oratorien- und Liedberreich, wobei er von Professor Karl-Heinz Jarius und Professor Charles Spencer betreut wurde. Zur Zeit wird die stimmliche Entwicklung von Daniel Sans von Thomas Peter begleitet.

Als gefragter Konzerttenor sang er bereits im Wiener Konzerthaus (Ltg. Michael Schneider), Teatro Colon / Buenos Aires ( Ltg. Karl-Friedrich Beringer) Konzertsaal des Theater´s in Jerusalem ( Ltg. Ronen Borshevsky) beim Musik-Festival in Feldkirch (Ltg. Thomas Hengelbrock), beim Musica Sacra Festival in Rom ( Ltg. Eberhardt Metternich ), in der Kölner Philharmonie ( Ltg. Peter Neumann ), Berliner Philharmonie (Ltg. Hans-Christoph Rademann), Freiburger Konzerthaus (Ltg. Winfried Toll), Dresdner Kreuzkirche (Ltg. Kreuzkantor Kreile), Leipziger Thomaskirche (Ltg. Gotthold Schwarz), Marktkirche Halle (Ltg. Gotthard Stier) und in der Alte Oper Frankfurt Ltg. Ralf Otto, mit dem Bachchor Mainz und Professor Otto verbindet Daniel Sans eine langjährige und sehr intensive Zusammenarbeit.

Die Konzerttätigkeit wird abgerundet durch Engagements als Gast am Schauspielhaus Frankfurt und an der Oper Frankfurt.

Neben Produktionen mit dem BR, HR, SWR, der Deutschen Welle und dem Fernsehsender ARTE, wirkte er auch bei zahlreichen CD-Produktionen mit. Aktuelle Aufnahmen sind das Mozart Requiem - Leitung Ralf Otto, Schubert Es-Dur Messe - Leitung Matthias Breitschaft, Mendelssohns „Elias“ - Leitung Ronen Borshevsky .

Ende 2007 sind die Aufnahmen von Gustav Mahler `s „Das Lied von der Erde“ und Wolfgang Amadeus Mozart`s Singspiel „Der Schauspieldirektor“, beim Label Brillant, erschienen.

Weiterhin erreichte Daniel Sans den ersten Preis beim internationalen Brahms-Wettbewerb in Österreich und ist Träger des Förderpreises Rheinland-Pfalz.



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Florian Westphal - Bass, Frühjahr 2009 - Paulus (LJO 180-181) (Kopie 1)




Im Anschluss an seine frühen Klavierstudien widmet sich Florian Westphal der Kompositionslehre. Nach dem Abschluss eines klassischen Studiums besucht er ab 1990 das Pariser „Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse“ in den Fächern Gesang (bei Prof. R. Dumé), Harmonielehre, Kontrapunkt, Fuge und Musikgeschichte. 1997 erwirbt er sein Hochschuldiplom für Gesang.

Während seiner Studienjahre haben Persönlichkeiten wie Christa Ludwig, Kurt Moll, Gérard Souzay, Gabriel Bacquier und William Christie zu seinen Lehrern gehört.

1997 fand sein Debüt an der Opéra National de Paris-Bastille statt, in der Produktion der Oper Der Zaubertrank von Frank Martin unter Mireille Larroche (Regie) und Jean-Claude Pennetier (musikalische Leitung). Seit dieser Zeit hat Florian Westphal die großen Werke für Bass der Opern- und Oratorienliteratur gesungen.

Die Qualität seines Timbres sowie die Klarheit seiner Diktion und seiner stimmlichen Ausprägung prädestinierten ihn in erster Linie als Mozart-Interpreten (Die Hochzeit des Figaro, Cosi fan tutte, Don Giovanni). Gleichzeitig aber wurde er dank seiner großen Bühnenpräsenz auch für dramatischere Rollen engagiert, angefangen bei Verdi und Puccini (La Bohème) über Gounod (Faust) und Bizet (Carmen).

In jüngster Zeit war er in den Rollen des Sarastro und des Basilio zu hören, und zwar bei Freilichtaufführungen der Zauberflöte und des Barbier von Sevilla im Jardin du Luxembourg in Paris, ausgestrahlt vom Sender „TV Paris Première“.

Er pflegt eine regelmäßige Zusammenarbeit mit Hugo Reyne und der „Simphonie du Marais“, mit denen er bereits mehrere Einspielungen produziert hat, zum Beispiel Amadis von Lully und Die Geburt des Osiris von Rameau, und dessen jüngste, erschienen Mitte November 2008 („Hochzeitsmusik für Ludwig XIV.“), die Auszeichnung "Goldene Stimmgabel" in fünf Kategorien erhielt.

Erwähnt sei auch, dass Florian Westphal regelmäßig zusammen mit der Pianistin und Chef de chant an der Opera National de Paris-Bastille, Sandra Westphal, in kammermusikalischen Liederdarbietungen auftritt.



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João Torre do Valle - portugiesische Gitarre, Herbst 2008 (LJO 176-178)




Geboren am 24. Juli 1939 in Oeiras, begann João Torre do Valle mit 14 Jahren die portugiesische Gitarre zu erlernen. Die ersten Grundlagen erlangte er im Unterricht bei dem Fado-Sänger und Gitarristen Carlos Ramos, der seinerzeit ein bekannter Künstler war. Weitere Studien führten ihn zu dem Gitarristen Casimiro Ramos, der zu dieser Zeit in einem Fado-Lokal namens „A Tipóia“ auftrat, im „Bairro Alto“, einem charakteristischen Stadtviertel Lissabons.
Schon als Amateur-Musiker arbeitete er mit den bekanntesten Fado-Sängern wie Vicente da Camara, Maria Teresa de Noronha und Hermínia Silva zusammen. Im Jahre 1969 wurde er dann selbst als professioneller Musiker für portugiesische Gitarre in das seinerzeit existierende Syndikat für Musiker aufgenommen. Es folgten Schallplattenaufnahmen und Auftritte im portugiesischen Fernsehen, sowie Aufführungen in Theatern und Konzertsälen auf der ganzen Welt.

Als erster Dozent für portugiesische Gitarre wurde er an das Staatliche Konservatorium für Musik in Lissabon berufen, wo er dieses Fach seit dem 1. März 1999 lehrt — erstmals auf der Grundlage musikalischer Notation.
Seinen Studienabschluß für das Fach Rechtswissenschaften hatte er im Jahre 1974 an der Philologischen Universität Lissabon absolviert, wo er auch zwei Jahre lang lehrte. So hielt er neben seiner Musikerlaufbahn auch noch ein Berufsleben als Rechtsgelehrter aufrecht.
Heute widmet er sich vollkommen der Musik — als Lehrer sowie als Künstler.



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Franziska Rabl, Mezzosopran (Frühjahr 2008 - LJO 175)




Nach dem Abitur ließ sich die junge Mezzosopranistin Franziska Rabl in ihrer Heimatstadt München zunächst zur staatlich geprüften Übersetzerin und Dolmetscherin ausbilden, während sie von Pamela Coburn ihren ersten Gesangsunterricht erhielt.

Ihr Gesangsstudium absolvierte sie daraufhin bei Marilyn Schmiege am Richard-Strauss-Konservatorium München. In dieser Zeit sammelte sie erste Bühnenerfahrung in Münchens kleinstem Opernhaus, der Pasinger Fabrik, in Dominik Wilgenbus’ Inszenierungen von DIE FLEDERMAUS, HÄNSEL UND GRETEL, IL MONDO DELLA LUNA und RITTER ROLAND. Seit Beendigung des Studiums wird sie stimmlich von Dietrich Schneider betreut.
Franziska Rabl ist Preisträgerin der Internationalen Sommerakademie Mozarteum 2004 und des Jan-Kiepura-Wettbewerbs 2005 (Renate-Holm-Operettenpreis).

Direkt nach dem Studium ging sie für ein Jahr an das Internationale Operstudio des Züricher Opernhauses. Von dort aus wurde Franziska Rabl ans Theater Dortmund engagiert, wo sie seit der Spielzeit 2005/2006 Ensemblemitglied ist. Dort war sie in der 2006 als Nicklausse (LES CONTES D`HOFFMANN), und in den Titelpartien von CARMEN und LA BELLE HÈLENE zu erleben.

Ihr Opernrepertoire reicht vom Barock bis zur Moderne, so sang sie unter anderem Dido (DIDO AND AENEAS), Ernesto (IL MONDO DELLA LUNA), Dorabella (COSÍ FAN TUTTE), Bastien (BASTIEN UND BASTIENNE), Orlofsky (DIE FLEDERMAUS), Floßhilde (DAS RHEINGOLD; GÖTTERDÄMMERUNG), Hänsel (HÄNSEL UND GRETEL) und Die Sekretärin (DER KONSUL). Zu ihrem Repertoire zählen u.a. weiterhin Cherubino (LE NOZZE DI FIGARO), Octavian (DER ROSENKAVALIER) und der Komponist (ARIADNE AUF NAXOS). Im April wird Franziska Rabl als Orest (DIE SCHÖNE HELENA) an der Oper Leipzig gastieren.

Neben ihrem Opernengagement übt sie eine rege Konzerttätigkeit im Lied- und Oratoriumsbereich aus.

Quelle: TURNUS Konzert- u. Theater-Agentur, Trebur-Astheim



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Nicolas Altstaedt, Violoncello (Sommer/Herbst 2007)



Nicolas Altstaedt wurde 1982 als Sohn deutsch/französischer Eltern in Heidelberg geboren und erhielt mit 6 Jahren den ersten Cellounterricht.
Von 1996 bis 2001 gehörte er als Jungstudent der Klasse von Prof. Marcio Carneiro an der MHS Detmold an und setzte nach dem Abitur seine Ausbildung bei Prof. Ivan Monighetti an der Musikakademie Basel fort.
Zuletzt studierte er an der Hanns-Eisler Musikhochschule in Berlin bei Prof. Boris Pergamenschikow, wo er nun sein Studium bei Prof. David Geringas fortsetzt. Weitere wichtige Impulse erhielt er darüber hinaus von Mstislav Rostropovich, Heinrich Schiff und Anner Bylsma.
Im Laufe der letzten Jahre erhielt er zahlreiche Auszeichnungen wie den 1.Preis „Concours d’Interpretation Musicale internationale“ Lausanne 2003, den "Landgraf-von-Hessen-Preis" der Kronberg Academy 2004, den 1.Preis des Deutschen Musikwettbewerbes 2005, den Musikpreis der Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit Nordrhein-Westfalen 2005 und zuletzt den 1.Preis des Internationalen Domnick-Cellowettbewerbes für Neue Musik in Stuttgart 2005.
Als Solist konzertierte er mit dem Jungen Klangforum Mitte Europa, dem Basler Sinfonieorchester, der Brandenburgischen Staatskapelle, der Sinfonietta Frankfurt, dem RSB Berlin und mit Musikern wie Gidon Kremer, Yuri Bashmet, Daniel Hope, Alexander Lonquich, Kirill Gerstein, Henri Sigfridsson und der Bajanistin Elsbeth Moser.
Konzertreisen führten ihn durch ganz Europa, Afrika, den Nahen Osten, nach Korea (Sejong Center, Seoul Arts Center, Hoam Art Hall Seoul), Japan, zu Festivals wie dem Beethovenfest Bonn, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Beberseefestival, dem Riffelalpfestival Zermatt, dem Cellofestival Kronberg sowie in die Philharmonien Köln, München und Berlin.
Desweiteren widmet er sich intensiv der zeitgenössischen Musik, arbeitete eng mit Sofia Gubaidulina und Wilhelm Killmayer zusammen und brachte etliche ihm gewidmete Werke u.a von Moritz Eggert (CD bei „between the lines“ 2005 erschienen) und Franghiz Ali-Sade mit den Komponisten am Klavier zur Uraufführung.
Im Dezember 2005 spielte er die Uraufführung des Stückes "Ach Königin" für Cello solo von Rolf Riehm bei der Mannheimer Mozartwoche, sowie des "concerto di corde" für 2 Celli von Vytautas Lauruschas beim Cellofestival Kronberg mit David Geringas.
Abseits des gängigen Konzertbetriebs kommt es immer wieder zu grenzüberschreitenden Projekten; so spielte er mit Musikern aus Palästina und aus der Mongolei an Orten wie der Wüste Gobi, in Ramallah und Baghdad.
Letztes Jahr folgte er einer Einladung Gidon Kremers zum Lockenhausfestival und gab in der Suntory Hall Tokyo sein Japandebut mit dem Schumannkonzert.
Dieses Jahr stehen u.a. das Cellokonzert von Georg Friedrich Haas mit dem Basler Sinfonieorchester, Gubaidulinas "Sieben Worte" mit der Kremerata Baltica bei Gidon Kremers Festival "les museiques" in Basel sowie Konzertreisen u.a. in Venezuela, Lettland und Korea an.
Aufnahmen beim WDR, NDR, HR, Radio Suisse Romande und bei Deutschlandradio Berlin liegen vor.
Ein CD-Debut beim Label Ars Musici/Primavera ist geplant.
Nicolas Altstaedt spielt ein Violoncello von Nicolas Lupot (Paris 1821) der Deutschen Stiftung Musikleben.



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Claudia Luce (Meures), Saxophon - Sommer/Herbst 2007




wurde 1979 in Krefeld geboren. Ihren ersten Saxophonunterricht erhielt sie 1992 bei Nicole Schillings an der Jugend Musik- und Kunstschule Wesel. Nach dem Abitur studierte sie am Sweelinck-Conservatorium van Amsterdam klassisches Saxophon bei Arno Bornkamp. 2005 schloss sie den vierjährigen Bachelorstudiengang mit Auszeichnung ab und wird 2007 das Masterstudium beenden.
Claudia Meures war mehrfache Preisträgerin der Wettbewerbe Jugend Musiziert in Solo- und Ensemblewertung. Im Jahr 2000 war sie Bundespreisträgerin und erhielt zusätzlich den Sonderpreis der Stadt Erlangen für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
Seitdem wurde sie mehrfach als Solistin zum Rheinischen Orchesterkurs, LJO, LJKO und zur Jungen Bläserphilharmonie NRW eingeladen, in der sie schon seit 1999 Mitglied ist. Sie spielt im Weseler Saxophonquartett und im Syrène Saxofoonkwartet, mit dem sie 2005 Finalistin im Uitmarkt Concours im Concertgebouw Amsterdam wurde. Ebenfalls in diesem Jahr bekam sie den Förderpreis der Rotary-Stiftung Wesel-Dinslaken für besondere musikalische Leistungen. 2004 war sie Stipendiatin der Kunststiftung NRW, im Rahmen der Summeracademy, NJO.
Claudia Meures nahm an nationalen und internationalen Meisterkursen teil und hatte u. a. bei Jean-Marie Londeix (Bordeaux), Claude Delangle (Paris), Jean-Denis Michat (Lyon), Steve Mauk (USA), John Sampon (USA), Johannes Ernst (Berlin), Carina Raschèr und Mario Marzi (Mailand) Unterricht und studierte ein Semester bei Kyle Horch am Royal College of Music in London.
Weitere Erfahrungen sammelte sie bei Konzertreisen nach Litauen (Thomas-Mann-Festival, Nida), Lettland, Spanien, Niederlande, Portugal, Madeira, Ungarn, England, Österreich, Singapur und China. In Zusammenarbeit mit dem WDR, Sender Freies Berlin und Radio Hilversum wurden CDs produziert und Konzertmitschnitte übertragen. Immer wieder wird sie als Aushilfe zum Rundfunkblasorchester Leipzig, an die Beethovenhalle Bonn, an die Essener Oper und zum Blasorchester der Musikhochschule Nürnberg-Augsburg eingeladen.



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Martin Gierden, Trompete (Sommer/Herbst 2006)



Der am 18. August 1988 geborene Martin Gierden erhielt seinen ersten Trompetenunterricht bei Michael Frangen an der Musikschule des Kölner Domchores. Seit 1999 besucht er den Musikzweig des Humboldt-Gymnasiums und ist seit 2001 Mitglied des Landesjugendorchesters NRW. Bei der Jungen BläserPhilharmonie NRW ist Martin seit 2003 aktives Mitglied sowie seit 2004 bei der Orchesterakademie NRW. Bereits im Alter von 15 Jahren wurde Martin Gierden als Jungstudent an der Robert Schumann Hochschule für Musik in Düsseldorf aufgenommen. Er studiert seitdem das Fach Trompete in der Klasse von Tobias Füller.
Daneben erhält Martin Gierden Privatunterricht bei Markus Stockhausen und nahm bereits an Meisterkursen von Prof. Klaus Schuhwerk und Gans Gausch teil.
Martin Gierden ist mehrfacher Preisträger beim Wettbewerb „Jugend musiziert“: nach einem 1. Preis beim Landeswettbewerb 2004 folgte ein 1. Bundespreis in diesem Jahr.



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Carsten Carey Duffin, Horn (Sommer/Herbst 2006)



Geboren 1987 in Detmold, bereits mit sechs Jahren - gleichzeitig zum Schulbeginn - begann Carsten bei dem Detmolder Hornisten und Pädagogen Jörg Schulteß Hornunterricht zu nehmen. In den darauffolgenden Jahren wurde er mehrfach Preisträger bei „Jugend Musiziert“, sowohl bei der Solo- als auch bei der Ensemblewertung. Im Januar 2001 begann Carsten, beim bekannten Hornpädagogen und Solisten Prof. Michael Höltzel in Hamburg Unterricht zu nehmen.

Carsten wurde Bundessieger im Fach Horn in seiner Altersgruppe beim Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“ in Erfurt in 2003 und erhielt zudem einen Sonderpreis der „Deutsche Stiftung Musikleben“ sowie einen Auftritt als Solist mit dem Detmolder Kammerorchester.

Im April 2004 wurde er als Jungstudent an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart in der Klasse von Prof. Christian Lampert aufgenommen. Im Bundeswettbewerb 2004, zusammen mit seiner Duopartnerin am Klavier, erhielt er wieder einen ersten Preis und einen Sonderpreis der „Deutschen Stiftung Musikleben“ und spielte in der berühmten „Marler Debut“ Konzertreihe im November 2004 ebenfalls mit. Im Mai 2005 gewann er, zusammen mit seiner Schwester Victoria Pauline Duffin, in der Wertung „Bläser, gleiche Instrumente“ ebenfalls im Bundeswettbewerb einen ersten Preis.

Im Jahre 1999 erschien Carsten als Solist mit dem Detmolder Kammerorchester und mit dem Kammerorchester Amadé. Im Juni / Juli 2004 hat er Schumann's „Konzertstück für 4 Hörner und Orchester“ in mehreren Konzerte in Frankreich und Deutschland als erster Hornist vorgetragen.
Im Mai / Juni 2005 spielte er, neben seiner Schwester Victoria Pauline Duffin, als 1. Horn in Fr. Kuhlaus selten gespieltem „Concertino“ für zwei Hörner und Orchester mit dem Detmolder Jugendorchester in mehreren Konzerte, um anschließend das Werk als CD aufzunehmen.
Mit dem Landesjugendorchester NRW spielt Carsten im Sommer/Herbst 2006 als Solist das 4. Hornkonzert von W.A. Mozart auf mehreren Konzerte in NRW und anschließend in China.

Carsten sammelte erste Orchestererfahrung im Detmolder Jugendorchester, sowie beim Kreisjugendorchester Herford-Löhne.
Im Sommer 2001 wurde er erster Hornist beim Landesjugendorchester NRW, sowie bei der Orchesterakademie NRW.

Konzerterfahrungen in Deutschland, Frankreich, Ungarn, Polen, Japan, Mexiko und dem U.S.A. konnte er bereits sammeln.

Carsten hat sein Probespiel beim Bundesjugendorchester bereits im Herbst 2001 bestanden und spielt seit Weihnachten 2002 als Vollmitglied, seit 2003 als Stimmführer der Hörner dort mit. Zudem ist er Mitglied bei den „Jungen Deutschen Blechbläsersolisten“. In September 2005 erfolgte sein erster Auftritt mit der „Jungen Deutschen Philharmonie“ in Konzerten in Essen, Rotterdam, Gütersloh, Berlin und Leipzig.
Carsten hat beim bekannten Ensemble „Detmolder Hornisten“ und „Junge Deutsche Blechbläsersolisten“ mitgewirkt und an Meisterklassen beim „American Horn Quartett“, sowie bei Will Sanders, Dietmar Krenz, Christian Lampert, Marcus Mascuniitty, Alessio Allegrini, F. Dahlmann, T. Hauschild und bei Paul van Zelm teilgenommen.
Carsten besucht das C.F. Grabbe-Gymnasium in Detmold, und wird sein Abitur voraussichtlich im Jahr 2006 absolvieren.



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Martin Tchiba, Klavier (Frühjahr 2006)



Martin Tchiba wurde 1982 in Budapest geboren und ist in Deutschland aufgewachsen.

Der junge Pianist verfolgt eine rege Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusikpartner im In- und Ausland. Bisher gastierte er z.B. im Concertgebouw Amsterdam (Solorecital 2002, Duo 2005), in der Tonhalle Düsseldorf, beim "Braunschweig Classix Festival", beim "Spoleto Festival", bei der Internationalen Heidelberger Klavierwoche, beim "Hongaars Festival" in Den Haag sowie auf Tourneen, wie in Italien (auf Einladung des Deutschen Musikrats), in Deutschland als Solist mit dem renommierten Kammerorchester "Sinfonietta Köln", in den Niederlanden, Belgien und Ungarn. 2005 trat er in Berlin in Anwesenheit des deutschen und des österreichischen Bundespräsidenten auf.

Gerne verbindet der junge Pianist in seinen Klavierabenden Werke früherer Epochen mit denen der Neuen Musik und erhält für sein Spiel viel Lob von der Kritik: "Bedingungslose Hingabe und Leidenschaft sind hier mit hellwacher Intelligenz gepaart" (Rhein-Neckar-Zeitung, Heidelberg). Auch spielte er wiederholt Uraufführungen von z.T. ihm gewidmeten Solowerken renommierter Komponisten, z.B. von Michael Denhoff, von László Sáry und von Daniel N. Seel das eigens für Tchiba komponierte "Konzert für Klavier und Kammerorchester". Zahlreiche Auftritte und Einspielungen bei Rundfunk und Fernsehen, z.B. bei WDR Köln, SR, SFB, BR, Deutschlandradio Berlin, Deutsche Welle, Bartók Rádió Budapest und beim Niederländischen Rundfunk und Fernsehen (AVRO, VPRO, Concertzender).

Nach langjähriger pianistischer Ausbildung bei Karl-Heinz Kämmerling in Hannover setzte er seine Studien an der Musikhochschule Saarbrücken bei Thomas Duis fort. Gegenwärtig absolviert er ein künstlerisches Aufbaustudium an der Musikakademie Basel bei Jean-Jacques Dünki. Wichtige Impulse erhielt er auch in Meisterkursen und Workshops u.a. bei Lazar Berman, Marie-Françoise Bucquet, Jan Marisse Huizing, György Kurtág und Jan Wijn.

Tchiba erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien, darunter wiederholt den 1. Bundespreis beim Wettbewerb "Jugend musiziert" sowie den Förderpreis der nordrhein-westfälischen Sparkassen. Förderung durch die Kunststiftung des Landes Nordrhein-Westfalen und die Friedrich-Ebert-Stiftung. 2002 wurde ihm der Kulturförderpreis der Landeshauptstadt Saarbrücken verliehen. Wiederholt wurde er eingeladen, in den Reihen "Internationaal jong toptalent" und "New Masters on Tour" der "International Holland Music Sessions" aufzutreten.

Wenn es seine Zeit erlaubt, widmet sich Martin Tchiba neben seiner pianistischen Tätigkeit zudem auch der Komposition. Er studierte bei Michael Denhoff in Bonn und absolvierte Workshops bei Earle Brown und Helmut Lachenmann. Für seine Werke wurde Tchiba u.a. mit dem Nachwuchspreis der GEMA und der Jeunesses Musicales Deutschland ausgezeichnet. Für Aufsehen sorgte er, als er 2001 mit gleich zwei Werken jüngster Finalist des Internationalen Gaudeamus-Kompositionswettbewerbs wurde. Aufführungen durch namhafte Ensembles in Deutschland, Italien, Russland und den Niederlanden, z.B. beim A-Devantgarde-Festival in München (auf Einladung von Moritz Eggert) und beim Internationalen Gaudeamus-Festival in Amsterdam.
www.tchiba.com



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Elena Landeck, Harfe (Sommer/Herbst 2005)



Elena Landeck, 1986 in Stuttgart geboren, ist zurzeit Schülerin bei Konstanze Jarczyk an der Musikschule Bonn.
Ersten Harfenunterricht erhielt sie im Alter von acht Jahren, es folgten Chor-, Klavier- und Theorieunterricht.
Elena Landeck nahm mehrmals sehr erfolgreich am Wettbewerb „Jugend musiziert“ in den Kategorien „Harfe solo“ und „Alte Musik“ teil. Dort erlangte sie erste und zweite Bundespreise.
Zudem wurde sie mit Förderpreisen der Sparkassen, der „Heinz-Munkel-Stiftung“ und des „Verbandes der deutschen Harfenisten“ ausgezeichnet.
Elena Landeck wirkte an verschiedenen internationalen Chormusikprojekten mit. Hierzu zählen die Aufführung einer Jugendoper in Oxford mit jungen Musikern aus fünf Nationen sowie eine Konzertreise nach New York, u.a. in den UN-Hauptsitz.
Elena Landeck sammelte zahlreiche Erfahrungen in Kammer- und Orchestermusik. Seit 2003 spielt sie auch beim Landesjugendorchester Nordrhein-Westfalen.
Verschiedene Konzertreisen führten sie bisher nach England, Österreich, Polen, in die BeNeLux-Staaten, ins Baltikum und nach Russland.



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Stephan Möller, Schlagwerk (2003)



Stephan Möller, geb. 1983 in Oberhausen,
ist zur Zeit Jungstudent bei Reinhold Gieschke an der Robert Schumann Hochschule für Musik in Düsseldorf.
Seinen ersten Schlagzeugunterricht erhielt er bei Wolfgang Fuchs an der Musikschule Wesel. Mit seinem Quartett erlangte er 2003 den ersten Bundespreis des Wettbewerbs "Jugend Musiziert" in der Wertung "Schlagzeugensemble" und zudem einen Förderpreis der "Deutschen Stiftung Musikleben".
Stephan Möller ist langjähriges Mitglied des Landesjugendorchesters Nordrhein-Westfalen sowie Mitglied des Ensembles "Junge deutsche Blechbläsersolisten", der "Deutsch-Skandinavischen Jugendphilharmonie", verschiedener Percussionensembles und der AVG Big-Band Wesel.
Ferner nahm er an zahlreichen Orchesterkursen in ganz Deutschland teil. Als Mitglied der verschiedenen Orchester und Ensembles wirkte Stephan Möller bei CD- und Rundfunkaufnahmen z.B. für den WDR mit.
Seit Januar 2001 hat er einen Lehrauftrag an der Jugend Musik- und Kunstschule der Stadt Wesel im Bereich Schlagzeug.

 



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