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Dirigenten


Thomas Wise (LJO 192-194, Oktober und November 2010)




Der amerikanische Dirigent und Pianist Thomas Wise wurde an der Interlochen Arts Academy in seiner Heimat Michigan ausgebildet. An der New Yorker Juilliard School errang er als Meisterschüler von György Sándor den "Master of Music". Als Fulbright-Stipendiat kam er 1990 nach Köln wo er bei Aloys Kontarsky das Konzertexamen ablegte. Pianistisch wurde er von Peter Feuchtwanger in London weiter ausgebildet.

Thomas Wise war 2001 bis 2004 Staatsopernrepetitor in Hamburg. Als Gastdirigent arbeitete er mit dem WDR Rundfunkorchester Köln sowie dem Landesjugendorchester Nordrhein-Westfalen zusammen. In Montepulciano hat er die italienischen Erstaufführungen von "A propos des bottes" und "Un petit peu d´exercise" von Milhaud dirigiert. Auf Einladung von Ingo Metzmacher hat er bei dem Hamburg Musikfest 2003 "Der Mündliche Verrat" von Mauricio Kagel in der Hamburger Musikhalle geleitet.

Thomas Wise ist bei den Festivals in Schleswig-Holstein, Dresden, Köln, Ludwigsburg und Montepulciano aufgetreten. Tonträger-Produktionen mit Werken von Chopin, Weill, Theodorakis, Albeniz und Dimov dokumentieren seine musikalische Vielfältigkeit. Die Einspielung "Gesamtwerke für Violine und Klavier von Charles Ives" (mit Nobu Wakabayashi) bei "Arte Nova" erschienen, hat internationale Achtung gefunden.

Als Pädagoge lehrte Thomas Wise 1993-2000 an der Opernschule der Kölner Musikhochschule. Er ist Gastdozent am internationalen Opera Studio Nederlands in Amsterdam.

Thomas Wise wurde 2004 als Dirigent und Studienleiter an der Oper Bonn engagiert wo er seit der Spielzeit 2009-10 Assistent des Generalmusikdirektors ist. In Bonn dirigiert Thomas Wise ein breit-gefächertes Repertoire. Die Uraufführung von Steffen Schleiermacher´s "Kokain" sowie die viel beachtete Neuproduktion von Thomas Adès "Powder Her Face" in der Inszenierung von Werner Schroeter fand unter seiner musikalischen Leitung statt.

Im September 2009 gab Thomas Wise sein erfolgreiches Debut am neuen Osloer Opernhaus mit "Rusalka" von Dvorak.



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Professor Hubert Buchberger (2002/2003/2005/2006/2007/2008/2009/2010)



"Dirigieren aus kammermusikalischer Perspektive" - das ist das Motto des 1951 in Frankfurt geborenen Musikers. Er studierte von 1970 bis 1977 an der Musikhochschule seiner Heimatstadt bei Heinz Stanske und Günther Weigmann Violine und Kammermusik.

Die musikalische Ensemblearbeit fesselte ihn bereits während seines Studiums, und so gründete er mit Kommilitonen das BUCHBERGER-QUARTETT. Dieses Ensemble wurde 1978/79 durch die "Bundesauswahl Junger Künstler" des Deutschen Musikrates gefördert und war Preisträger internationaler Wettbewerbe, etwa in Portsmouth, Hannover und Evian. Seit diesen Wettbewerbserfolgen konzertiert das Quartett im In- und Ausland und hat sich durch seien Programmgestaltung, die Berücksichtigung anspruchsvoller und ausgefallener Repertoirebereiche und insbesondere durch die Konzerte mit Erläuterungen und Klangsbeispielen einen Namen gemacht.

 

1977 erhielt Hubert Buchberger einen Lehrauftrag an der Frankfurter Musikhochschule, 1985 wurde er zum Honorarprofessor ernannt und 1988 zum hauptamtlichen Professor für Kammermusik an diesem Institut berufen. Aus seiner Kammermusikklasse sind zahlreiche konzertierende Ensembles hervorgegangen. Von 1991 bis 1994 war er Prorektor, von Mai 1998 bis November 1999 Dekan des Fachbereichs Künstlerische Ausbildung, von November 1999 bis Juni 2002 leitete er als Vizepräsident geschäftsführend die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main.

Als Dirigent widmet er sich derzeit insbesondere drei Ensembles: Dem Offenbacher Kammerorchester, dessen künstlerischer Leiter er seit 1974 ist, der Sinfonietta Frankfurt, deren Leitung er 1990 übernommen hat und dem Landesjugendorchester Nordrhein-Westfalen, das ihm die Leitung der Projekte 2002 und 2003 anvertraut hat.



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Prof. Gerd Albrecht (LJO 175 - Frühjahr 2008)



Lebensstationen
Prof. Gerd Albrecht wurde am 19.07.1935 in Essen als Sohn eines Musikwissenschaftlers und einer Pianistin geboren. Den Grossteil seiner frühen Jugend verlebte er in Berlin.
Mit 20 Jahren begann bereits die internationale Karriere Gerd Albrechts:
Zunächst war er an der Staatsoper Stuttgart Solorepetitor, um darauf als Erster Kapellmeister an das Städtische Theater in Mainz zu wechseln. Mit 27 Jahren war er bereits Deutschlands jüngster Generalmusikdirektor in der Hansestadt Lübeck. Es folgte die Position des Chefdirigenten an der Deutschen Oper Berlin und ein Chefdirigat am Züricher Tonhallen-Orchester. Gastverträge führten Gerd Albrecht regelmäßig u.a. an die Wiener Staatsoper und zu den Salzburger Festspielen. Gemeinsam mit Peter Ruzicka wurde Gerd Albrecht 1988 an die Staatsoper in Hamburg berufen. Als General- Musikdirektor war er zudem für das Philharmonische Staatsorchester verantwortlich.
Zusätzlich zu seiner Hamburger Verpflichtung übernahm er 1991 für zwei Jahre – als erster Ausländer überhaupt – die Position des Leiters der Tschechischen Philharmonie Prag. Es kam einer politischen Sensation gleich, denn die Orchestermitglieder der Tschechischen Philharmonie bestimmten Gerd Albrecht in einer demokratischen Wahl zum Leiter der Prager Philharmonie.
1996 führten politische Intrigen ihn zu seinem vorzeitigen Rücktritt. Seit 2004 gibt es wieder eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit der Tschechischen Philharmonie Prag. So führte er im Sommer 2004 das Orchester erstmals zu den Salzburger Festspielen und war mit ihm 2006 auf einer gemeinsamen Südamerika-Tournee.

1997 verabschiedete sich Gerd Albrecht nach neun Jahren von der Staatsoper Hamburg. Außerdem war Gerd Albrecht von 2000 bis 2004 Chefdirigent des Dänischen Radio-Symphonieorchesters in Kopenhagen.
Von 1998 bis März 2007 leitete er als Chefdirigent das Yomiuri Nippon Symphony Orchestra in Tokio.
Als ständiger Dirigent internationaler Opern- und Konzertorchester ist er Gast bei den Festivals in Salzburg, München, Edinburgh, Luzern und Wien. Er wurde zum Ehrenprofessor der Stadt Hamburg ernannt, ist seit 1995 Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und wurde 1997 für sein vielfältiges künstlerisches Wirken mit der Ferenc-Fricsay-Medaille ausgezeichnet.

Seine Engagements führen ihn in 2006 und 2007 zur Opera La Fenice in Venedig, auf das Festival Las Canarias, sowie u.a. nach Prag, Brüssel, Moskau, Turin, Bayreuth und München.

Jugend für die Musik gewinnen
Zentral im Leben von Gerd Albrecht ist die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Mit eigenen finanziellen Mitteln gründet er 1989 die Hamburger Jugendmusikstiftung, die junge musikalische Talente fördert.
Diese Stiftung ist auch Träger des Klingenden Museums in Hamburg. Dort können Schüler unter Anleitung von erfahrenen Musikpädagogen diverse Musikinstrumente ausprobieren und kennen lernen.
Das Klingende Museum Hamburg wird ab 2010 seinen festen Sitz in der Elbphilharmonie haben.
Seit 2003 ist das „Klingende Museum“ auch in Berlin aktiv. Hier vor allem in Form eines „Klingenden Mobils“- ein umgebauter Doppeldeckerbus bringt Instrumente und Musikpädagogen zu Schulen und Kindertagesstätten. Seit Mai 2007 gibt es auch ein festes Haus für das Klingende Museum in Berlin.

Seine Verdienste für die Gewinnung junger Menschen für Klassische Musik werden 2006 mit dem Hermann-Voss-Kulturpreis ausgezeichnet. Sein unermüdlicher Einsatz führen ihn immer wieder zu den verschiedensten Symposien, wie z.B. 2006 nach Frankfurt, zu dem Thema „Relevanz und Priorität des Musikunterrichts in Schulen“.

Einsatz für vergessene Komponisten
Gerd Albrecht wird immer wieder als Schatzgräber bezeichnet. Werke von Robert Schumann, Aribert Reimann, Antonin Dvorak und Alexander Zemlinsky brachte Albrecht in die Öffentlichkeit.
Er setzte sich für zu unrecht vergessene Kompositionen und für die Vermittlung Neuer Musik ein.
Im August 2006 führte er mit dem Orchestra Nazionale della RAI die Neufassung der Hans Werner Henze Oper „Gogo no eiko - das verratene Meer“ konzertant bei den Salzburger Festspielen auf.



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Ferenc Gábor (Frühjahr 2006)



 
Ferenc Gábor tritt weltweit als Gastdirigent auf.

Nach Viola-Studium bei Prof. Gad Lewertoff an der Rubin Academy of Music aus Tel Aviv, war er von 1986 bis 1994 Vollmitglied des Israel Philharmonic Orchestra.

Er konzertierte als Solist unter anderem mit Ensembles wie das Jerusalem Symphony Orchestra in Israel, das Baden-Baden Sinfonie Orchester, das Berliner-Sinfonie Orchester, die Budapest Strings und die Camerata Budapest.

Es folgte sein Dirigentenstudium, das er in Berlian der Hochschule für Musik „Hanns Eisler” bei GMD Prof. Rolf Reuter absolvierte, und nahm danach an den Meisterkursen von Yorma Panula, Zoltán Peskó und Péter Eötvös teil.

Er dirigiert verschiedene große Sinfonie-Orchester, Opernensembles sowie auch kleinere Ensembles mit besonderer Besetzung wie das Kammerorchester Budapest, die Berliner Symphoniker, das Berliner Sinfonie-Orchester, das Kammerensemble der Berliner Philharmoniker und des Berliner Sinfonie-Orchesters, das Savaria Sinfonie-Orchester, das National Sinfonieorchester Costa Rica und die Philharmonie Cluj-Napoca.

Als Dirigent und als Dozent an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler” in Berlin leitete er verschiedene Projekte mit zahlreichen Jugendorchestern und Ensembles wie z.B. das Jugendfestspieltreffen Bayreuth oder Landesjugendsinfonieorchester Brandenburg.

Aufführungen von Opern und Orchesterwerken des zwanzigsten Jahrhunderts haben ihm den Ruf eingebracht, ein hervorragender Interpret und Kenner der neueren Musik zu sein. Zahlreiche Uraufführungen zeigen diesen Weg?, wie zum Beispiel: Kurtág: Botschaften des Fräulein Trussova (Szenische Erstaufführung); Vajda: Mario und der Zauberer (Kammerversion); die musikalische Leitung der Kammeroper an der Opernwerkstatt 2005 am Schloss Rheinsberg; im Rahmen der Akademie Musiktheater Heute die Uraufführung der Kammeroper: Matrix Opera.
Für das Mozartjahr hat er die Einstudierung der Oper: La Finta Giardiniera geleitet, und diese, als rumänische Erstaufführung an der Staatsoper Klausenburg, Rumänien, dirigiert.

Im Jahre 2003 erschien seine CD-Aufnahme bei Hungaroton Classic.

Ferenc Gábor ist musikalischer Leiter des Berliner Orchesters Sinfonietta92, eines der interessantesten jungen Klangkörper Berlins.

Seit 1994 ist Ferenc Gábor Solo-Bratschist des Berliner Sinfonie-Orchesters.



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Hermann Bäumer (Sommer 2005)



Hermann Bäumer, der im Mai 2004 sein Amt als Generalmusikdirektor in Osnabrück angetreten hat, steht auch in der Spielzeit 2004/2005 bei zahlreichen Konzerten und Opernaufführungen am Pult seiner Osnabrücker Symphoniker: Neben Wiederaufnahmen von Mozarts „Così fan tutte“ und Strauss’ „Rosenkavalier“ stand zu Beginn der Saison die Premiere von Verdis „Un Ballo in Maschera“ auf dem Programm. Nachdem er im Februar die Neuproduktion von Henzes „Wundertheater“ und Ravels „L’enfant et les sortilège“ dirigiert hat, leitet er zum Abschluss der Spielzeit die Premiere von Wagners „Der fliegende Holländer“. Im Verlauf der Saison steht Bäumer außerdem in Konzerten u. a. mit Werken von Beethoven, Debussy, Ravel, Bartók, Tschaikowsky, Eisler, Adams und Henze am Pult. Darüber hinaus dirigierte Bäumer im November das Norwegische Radiosinfonieorchester in Oslo, die Heidelberger Philharmoniker, das Radio-Sinfonieorchester Saarbrücken, war in der Berliner Philharmonie zu Gast und ist im Mai 2005 in Münster zu hören.

Aufnahmen und Konzerte führten Bäumer u. a. zu den Bamberger Symphonikern, zum Rundfunkorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Opernhaus Wuppertal (Mozarts "Die Zauberflöte"), zur Rheinischen Philharmonie Koblenz, dem Berliner Sibelius Orchester, dem Sinfonieorchester Gävle und dem Iceland Symphony Orchestra. Hermann Bäumer arbeitete als Dirigent regelmäßig mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker zusammen, so z. B. mit dem Blechbläserensemble der Berliner Philharmoniker in einer Aufnahme für die Deutsche Grammophon, dem Scharoun-Ensemble und den zwölf Cellisten der Berliner Philharmoniker in einer Aufnahme für EMI.

Die Berliner Philharmoniker dirigierte er in einer Aufnahme für das Sony Entertainment Center im April 1999. Weiterhin stand Hermann Bäumer bei der Deutschen Kammerphil-harmonie Bremen und der Kammerakademie Potsdam am Pult und war bei Festivals wie dem Rheingau Musik Festival und dem Heidelberger Frühling zu Gast.

Hermann Bäumer tritt regelmäßig mit verschiedenen Jugendorchestern auf. Nachdem er vielfach als Dozent für das Rias Jugendorchester, die Junge Deutsche Philharmonie und das Jeunesse Musicales Weltorchester gearbeitet hat, assistierte er bei letzterem Yakov Kreizberg 2000 und 2001. Im März 01 dirigierte Bäumer das Rias Jugendorchester in Berlin bei der erstmaligen szenischen Aufführung dreier Einakter von Hindemith und löste damit ein großes Presseecho aus. Im April dirigierte er das Landesjugendorchester Rheinpfalz in einer hochgelobten Aufführung von Mahlers 5. Sinfonie. Im Sommer 05 leitet er die Sommerakademie an der Musikhochschule Detmold.

Der in Bielefeld geborene Hermann Bäumer begann mit sechs Jahren, Klavier zu spielen. Später erhielt er auch Violoncello- und Posaunenunterricht und studierte dann in Detmold und Leipzig Dirigieren mit dem Schwerpunkt Oper. Von 1996 bis 2000 war er neben seiner Tätigkeit als Soloposaunist bei den Berliner Philharmonikern Dirigent und Leiter des Sinfonie Orchesters Schöneberg, mit dem er unter anderem im Rahmen des "Wanderer"-Zyklus' der Berliner Philharmoniker die Gesamtfassung des dra-matischen Gedichtes "Manfred" mit der Musik Robert Schumanns in der Berliner Philharmonie aufführte.

Seit 1991 ist Hermann Bäumer künstlerischer Leiter des Blechbläserensembles Brass Partout, das sich aus Mitgliedern der großen deutschen Orchester zusammensetzt. Hier diri-giert er mit Vorliebe Werke zeitge-nössischer Komponisten wie Denisov, Takemitsu, Rautavaara, Nyman und Tippett. Unter seiner Leitung spielte das Ensemble bisher zwei CDs beim schwedischen Label BIS mit skandinavischer bzw. russischer Originalliteratur für Blechbläser und Schlagzeug ein, die nicht nur in der Fach-presse sehr gelobt wurden.
Mai 2005
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Jacques Mercier (Sommer/Herbst 2004)



Als Erster Preisträger des Conservatoire de Paris und im Internationalen Wettbewerb von Besançon für junge Orchesterleiter, ferner als Träger der Ehrenauszeichnung der Fondation de la Vocation ("Stiftung für Berufene") sowie als Erringer der Preise "Albert Roussel" und "Albert Wolff" schlägt Jacques Mercier frühzeitig eine internationale Karriere ein.

Er dirigiert die bedeutendsten symphonischen Orchester in London, München, Stockholm, Amsterdam, Genf und Berlin, wo ihm der Ehrentitel "Souveräner Dirigent" verliehen wird.
Auch bei Festivalprogrammen in Salzburg, Bukarest, Budapest, Helsinki und Madrid ist er zu hören. Dort wird er von den Kritikern als "einer der besten französischen und europäischen Orchesterleiter seiner Generation" bezeichnet.

1982 wird Jacques Mercier zum ständigen Künstlerischen Leiter des "Orchestre National d'Ile de France" ernannt. In dieser Funktion entwickelt er eine künstlerische Politik von hohem Anspruch und Ehrgeiz, die dem Orchester maßgeblich im Jahre 1995 eine besondere Ehrung im Rahmen der "Victoires de la musique classique" einbrachte. Noch in demselben Jahr wurde Mercier zur "Musikalischen Persönlichkeit des Jahres" ernannt.

Seine siebenjährigen Erfahrungen als ständiger Künstlerischer Leiter der Philharmonie Turku / Finnland eröffnen ihm einen ganz ungewöhnlichen Zugang zu den nordeuropäischen Komponisten; darunter namentlich Sibelius, dessen Gesamtwerk er sich in besonderem Maße verbunden fühlt und das er das französische Publikum entdecken lassen möchte.

Doch sein Talent, das sich aus Präzision, Strenge, Feinheit des Geschmacks und äußerster Sensibilität zusammenfügt, veranschaulicht sich gleichfalls im französischen Musikrepertoire des 19. und 20. Jahrhunderts und der Musik unserer Tage, als dessen leidenschaftlicher Vertreter er auftritt.





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